WordPress: RSS-Updateintervall

WordPress schlägt jedem Feed-Reader mittels seines eingebauten RSS-Feeds (im Falle dieser Seite ist das http://www.juengling-edv.de/feed/) grundsätzlich ein Aktualisierungsintervall von einer Stunde vor. Paradoxerweise wird jedoch der interne WordPress-Cache für den Feed nur einmal alle 12 Stunden aktualisiert. Damit wird unnötiger Netzwerktraffic generiert, denn elf mal wird sich der Feed nicht geändert haben.

Aber selbst wenn der Cache aktuell wäre (was man z.B. mit dieser Änderung erreichen kann), wäre eine stündliche Aktualisierung vielleicht bei Nachrichtenportalen sinnvoll, aber soviel schreibe ich dann doch wieder nicht :-)

Um also bei einem Blog den Vorschlag für das Aktualisierungsintervall von stündlich auf täglich zu ändern braucht man Zugriff auf die WordPress-Installation. Dort öffnet man aus dem Ordner “wp-includes” der Reihe nach die Dateien “feed-*.php“. IN einigen dieser Datenen findet sich der folgende PHP-Code (falls nicht, braucht auch nichts geändert zu werden):

 echo apply_filters('rss_update_period', 'hourly');

Dort wird einfach das Wort “hourly” in “daily” geändert. Dabei aber darauf achten, dass das Apostroph davor und dahinter erhalten bleibt!

 echo apply_filters('rss_update_period', 'daily');

Danach muss die Datei an die gleiche Stelle wieder hochgeladen werden und fertig.

Im Ergebnis wird dann im RSS-Feed (XML) folgendes geliefert:

daily
1

Passwörter sicher speichern

Ein Freund fragte mich gerade, wie man Passwörter auf dem PC sicher speichern kann. Da ist man natürlich versucht, erstmal “am besten gar nicht” zu antworten. Denn was ist schon sicher?

Aber wenn wir uns vor Augen führen, wofür man alles Passwörter braucht, dann fällt es schon schwer, alles im Kopf zu behalten:

  • Xing, Facebook, Twitter, und was sonst noch alles an Social Networks anfällt
  • Diskussionsforen
  • Homebanking
  • Zugangsdaten zu fast jeder personalisierten Website, und sei es nur ein Blog wie dieses :-)

Bedenken wir dabei noch die allgemeinen Empfehlungen, dann wird es noch richtig schwierig:

  • niemals ein und dasselbe Passwort für mehrere Anmeldungen verwenden (wird eine Seite gehackt, sind die anderen Accounts auch nicht mehr sicher)
  • keine einfachen Wörter verwenden (Wörterbuchattacken sind sehr einfach zu programmieren)
  • keine Vornamen aus der Familie (Social Engineering)
  • keine Geburtsdaten (dto.)
  • keine Filmfiguren (siehe “Wörterbuch”)
  • keine im Film verwendeten Passwörter (dto.)
  • kurz: nichts was im Wörterbuch steht oder irgendwie anders erraten werden kann
  • usw.

Die Frage lautet also: “Wie speichere ich Passwörter sicher und wie verwende ich diese auf verschiedenen Rechnern?

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