Markdown für WordPress

Flattr this!

Das Jetpack von WordPress erlaubt überraschend viele Erweiterungen. Ich habe dort gerade Markdown entdeckt. Eins ist mir dabei sofort aufgefallen: Wenn man einen Artikel über Markdown schreibt (und evtl. Codebeispiele einfügen will), sollte man die Markdown-Unterstützung tunlichst ausschalten 🙂

Markdown ist, wie ich bereits in Markdown ist das neue LaTeX geschrieben hatte, eine Auszeichnungssprache. Sie formatiert den Text nicht direkt, sondern beschreibt anhand von speziellen Zeichen die gewünschte Struktur des Textes. Die mit Markdown geschriebenen Texte lassen sich in einem beliebigen Texteditor, wie z.B. Notepad++ oder UltraEdit, bearbeiten. Word oder LibreOffice sind nicht erforderlich, könnten aber ebenfalls verwendet werden, solange man die Datei als reinen Text speichert. Die Grundzüge habe ich in dem o.e. Artikel beschrieben, aber natürlich gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, Text zu formatieren.

Jetpack verwendet Markdown Extra von Michel Fortin, was einige Erweiterungen enthält, die im Original von John Gruber and Aaron Swartz nicht enthalten sind. Sie sind aber für das Zielformat HTML sehr nützlich.

Wie geht das nun?

Der Administrator muss in den Jetpack-Einstellungen zunächst Markdown aktivieren. Dann steht es für jeden Benutzer, der Artikel schreiben darf, zur Verfügung. Allerdings ist es nicht so visuell, wie der bekannte Editor in WordPress. Man muss statt dessen im Texteditor arbeiten. In der Beschreibung von Jetpack wird empfohlen, nicht den visuellen Editor zu verwenden, da sonst Seiteneffekte auftreten können, die die Formatierung durcheinander bringen.

Im Texteditor schreibt man also seinen Markdown-Text herunter. Erst in der Vorschau bzw. beim Veröffentlichen des Artikels erfolgt die Umwandlung nach HTML. Das ist auch schon alles.

Sollte man umstellen?

Nun, ich würde sagen, das kommt drauf an. Wer mit Markdown schon Erfahrung hat und diese Art zu schreiben bevorzugt, der wird davon sicher profitieren. Sich extra einzuarbeiten halte ich allerdings nicht für hilfreich, denn mit dem visuellen Editor ist es doch um einiges bequemer.

Aber das ist Geschmackssache und muss sicher im Einzelfall entschieden werden.

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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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