Wann sind Informationen vollständig?

Auf der Website von Boris Gloger, der vor längerem als wohl erster in Europa „Scrum“ eingeführt hat, habe ich diesen netten Artikel und vor allem die Anmerkungen dazuentdeckt: Chinesen essen doch Reis :)

Meiner Ansicht nach zeigt dieser Artikel sehr gut, dass man sich eigentlich nie sicher sein kann, alle Informationen über einen Problemkreis zu haben. Man muss sich dessen bewusst sein, dass man fast immer mit unzureichenden Informationen arbeiten muss. Und wenn man dann bedenkt, dass auf dieser mehr oder weniger wackligen Grundlage Entscheidungen getroffen werden, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn viele Projekte sich bezüglich wichtiger Kriterien anders als gewünscht entwickeln.

Ich ziehe aber noch eine weitere Schlussfolgerung daraus: Um später die getroffenen Entscheidungen noch nachvollziehen (manchmal auch rechtfertigen) zu können, werde ich mich bemühen, die einer Entscheidung zugrunde liegenden Informationen mit der Entscheidung selbst abzulegen und vor allem auch zu kommunizieren. Vielleicht hilft so ein Vorgehen auch, dass man im Kollegenkreis besser verstanden wird.


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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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