Aberglauben im Projektgeschäft?

Vor einiger Zeit habe ich das Buch „Zurück an die Arbeit“ rezensiert, das sich mit Fragen aus dem täglichen Leben beschäftigt hat. Der Autor, Lars Vollmer, ist nebenbei natürlich noch anderweitig aktiv. Gerade bin ich via Twitter auf den Artikel Voodoo-Management gestoßen, der mir sehr interessant erscheint. Am Beispiel, wie man Kindern (nicht) beibringt, Fahrrad zu fahren, schildert er sehr anschaulich, wie der Mythos „meine gute Führung ist der (einzige) Grund für den Erfolg des Projektes“ zustande kommt. Er nennt es „Selbstwirksamkeits-Fata-Morgana“. Manager plant. Ziel wird erreicht. Manager freut sich. Planen hilft! Genauso hat unsere Katze damals wohl auch geglaubt,Hier geht's weiter … Aberglauben im Projektgeschäft?

Argumente gegen Quellcodeverwaltung

Weil heute ja Karneval ist, mal zu was ganz anderem. Und natürlich zünftig um 11:11 h, hoffentlich geht die Server-Uhr richtig 🙂 Nachdem ich so viel über Quellcodeverwaltung geschrieben habe, wird es euch sicher wundern, wenn ich nun Gegenargumente anführe. Ich tue das nicht, um euch vom Gegenteil dessen, was ich bisher gepredigt habe, zu überzeugen, sondern um aufzuzeigen, dass diese Gegenargumente eigentlich nichts mit Quellcodeverwaltung zu tun haben, sondern meines Erachtens eher der menschlichen Natur entspringen. Um es ganz klar zu sagen: Ich verwende SCC (Source Code Control, das englische Wort dafür) nun schon seit so vielen Jahren, dassHier geht's weiter … Argumente gegen Quellcodeverwaltung

Das tote Pferd, es lebe hoch!

Das Ding ist echt der Klassiker. Nicht von mir, aber trotzdem gut 🙂 Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab! Es gibt oft Situationen, in denen man dem betreffenden Menschen diese Weisheiten vor Augen halten möchte. Wie oft habe ich gehört „das haben wir schon immer so gemacht“! Kennt jemand die Fabel mit dem Seerosenteich? Oder die fatale Fehleinschätzung der Bakterien, die während 100 Generationen auf rapides Wachstum gesetzt haben, nur um dann verwundert festzustellen, dass ihr Wirt inzwischen tot ist? Und was macht der klassische Manager? Er hat eine Menge guter Ideen, wie sich dasHier geht's weiter … Das tote Pferd, es lebe hoch!

Frauen führen anders

Manchmal könnte man meinen, das Wort „Meeting“ wäre eine Ego-Variante des altgermanischen „Thing“, also ein „Me-Thing“. Denn gelegentlich geht es nur um eine Person, den Chef. Sein (viel seltener: ihr) Wort ist Gesetz, oder, wie es neuerdings heißt: gesetzt. Was auch immer das nun wieder soll. Ähnliche Artikel:Aberglauben im Projektgeschäft?Danke für den BugreportArgumente gegen QuellcodeverwaltungAugenhöhe-Wege Das tote Pferd, es lebe hoch!

Boss oder Leader?

Für manche ist es ein Wortspiel, für andere Lebenseinstellung. Aber was ist der Unterschied zwischen einem „Boss“ und einem „Leader“? Wir müssen das leider englisch halten, denn „Führer“ ist ja hierzulande leider ein negativ belegter Begriff. Obwohl „führen“ (was ein Führer ja naturgemäß tut) eigentlich gar kein schlechter Begriff ist, besser jedenfalls als „treiben“. Patrick hat dazu einen interessanten Denkanstoß auf seiner Homepage zu diesem Thema veröffentlicht.   Ähnliche Artikel:Aberglauben im Projektgeschäft?Danke für den BugreportArgumente gegen QuellcodeverwaltungAugenhöhe-Wege Das tote Pferd, es lebe hoch!