DSGVO-Kreuzfahrt

Sehr oft liest man von Paniknachrichten über die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), was wohl dem aktuellen Zeitgeist entspricht, denn „schlechte Nachrichten sind die besten Nachrichten“ (Elliot Carver aus James Bonds „Der Morgen stirbt nie“). Die wenigen Stimmen, die zur Mäßigung aufrufen, verhallen typischerweise nahezu ungehört. Sich aufzuregen ist „in“.

Gelebter Datenschutz oder Paranoia?

Es wird Sommer, die Fensterputzer kommen! Alles wird blitzblank gemacht, damit sich das Unternehmen nach außen „sauber“ präsentieren kann. So ein Fensterputzer (oder auch eine Fensterputzerin) kann manchmal auch einen Blick auf den Bildschirm und die Notizen auf der Schreibtischunterlage werfen. Man mag nun denken „was soll so ein (dummer) Fensterputzer denn mit diesen Daten anfangen?“, aber ist es wirklich so einfach? Ein Gedankenspiel.

Datenschutz erfordert Nachdenken

Einen Service gut zu finden muss nicht bedeuten, alles aus derselben Herkunft in den Himmel zu loben. Ich bin der Ansicht, dass man jeden Einzelfall gesondert betrachten muss und sich vor pauschaler Aburteilung hüten sollte. Doch trotz aller Kritik sei vorab gesagt, dass ich die Ehrlichkeit schätze, die angesprochenen Dinge überhaupt öffentlich zu machen.

Freiwillig transparent

Seit jeder von uns ein elektronisches Ortungs- und Kommunikationsmittel mit sich herum trägt und „das Netz“ nahezu überall verfügbar ist, stellt sich immer wieder die Frage nach dem „Gläsernen Surfer“. Fakt ist, dass viele Leute inzwischen viele Dinge über uns wissen. Wir wissen weder genau, was diese Leute wissen, noch wissen wir, wer diese Leute überhaupt sind.