Jeden Tag ein bisschen (mehr) Scrum

Was ist eigentlich Scrum? Man hört ja so einiges. Ein paar Zitate: „Wenn du Scrum machen willst, dann musst du es genau so und nicht anders machen. Sonst ist es kein Scrum.“ „Entweder man macht Scrum richtig, oder man macht es nicht.“ „Was Scrum ist, hat die (wer-auch-immer-) Organisation festgelegt.“ „Inspect and adapt: Scrum bedeutet permanente Verbesserung.“ Kann man Scrum machen, ohne Scrum zu machen? Ich höre jetzt auf damit. Denn wenn ich dieses Wort noch ein paar mal benutze, verliert es jeden Inhalt. Obwohl das manchmal schon passiert zu sein scheint. Weiß eigentlich überhaupt jemand, was das genau ist,Hier geht's weiter … Jeden Tag ein bisschen (mehr) Scrum

Daily Stand-up

Wer Scrum kennt, kennt natürlich „Daily Scrum“, das auch „Daily Stand-up“ genannt wird. Es handelt sich um das tägliche Kurz-Meeting im Stehen, bei dem die drei Fragen gestellt werden Was habe ich gestern gemacht? Was will ich heute machen? Was hindert ich an meiner Arbeit? Bei einem Kunden habe ich heute damit begonnen, in einem Team aus Hardwarespezialisten, Softwareentwicklern und Testern dieses Daily Stand-up einzuführen. Dabei habe ich gar nicht alle eingeladen. Statt dessen werden wir einfach mit interessierten Leuten starten und dann sehen, wie es sich entwickelt. Wir schleichen uns rein. Wer Lust hat, schaue gelegentlich hier rein, ichHier geht's weiter … Daily Stand-up

„Agil“ ist nicht immer einfach

„Agile Methoden“ sind seit einiger Zeit in aller Munde, man könnte es fast schon einen „Hype“ nennen. Dennoch ist es alles andere als eine bloße Modeerscheinung; richtig angewandt helfen agile Vorgehensmodelle, klassische Fehler zu vermeiden, ohne neue zu machen. Ein entscheidendes Problem sehe ich jedoch dabei: Agile Methoden sind noch nicht in den Köpfen aller Entscheider angekommen. Und manchmal habe ich den Eindruck, mich wie Don Quichotte bei seinem sprichwörtlichen Kampf gegen Windmühlenflügel wiederzufinden. Doch warum ist das so? Was unterscheidet die agilen Methoden von den klassischen? Ähnliche Artikel:Die Vorteile von Scrum und wofür es gedacht istDer Agile Monday KasselHier geht's weiter … „Agil“ ist nicht immer einfach

Story Points mit Excel verwalten

Während eines Sprints werden früher oder später einige Aufgaben erledigt sein („Definition of Done“). Deren geschätzte Story Points sorgen dann an dem jeweiligen Tag im Burndown-Chart für einen deutlich sichtbaren Motivationsschub. Für die längerfristige Ablage ist es nicht schlecht, wenn man die Entwicklung innerhalb eines Sprints auch gleich in Excel einträgt. Dafür habe ich mir ein Template gebaut, das auf einem 20-Tage-Sprint (= 4 Wochen) aufbaut. Von der für den Sprint geplanten Velocity werden täglich die „geschafften“ Punkte abgezogen. Das Template enthält auch ein Burndown-Chart über diesen Zeitraum. Im Idealfall schneidet die Kurve am letzten Tag die X-Achse. Damit wäreHier geht's weiter … Story Points mit Excel verwalten

Das beste agile Buch ist kein Buch

„The best agile book isn’t a book“ — Diese Einleitung zu „Agile in a flash“ auf The Pragmatic Bookshelf beschreibt vielleicht besonders die Art, wie Uneingeweihte mit dem Thema „agile Techniken“ umgehen: Sie sehen einen Widerspruch, den sie nicht auflösen können. Ähnlich wie „Objektorientierte Programmierung“ seinerzeit unter Laien ein interessantes Schlagwort war, dem man keinen oder kaum Inhalt zuordnen konnte, so scheint auch heute noch „agil“ in erster Linie mit Termini wie „chaotisch“ oder „anarchistisch“ assoziiert zu werden. Erklären Sie einem Manager, dass agile Teams sich selbst organisieren, und er wird sich sofort überflüssig vorkommen — und das Gefühl haben,Hier geht's weiter … Das beste agile Buch ist kein Buch

Scrum – Halbzeit – eine persönliche Retrospektive

„Halbzeit“ ist natürlich nicht der richtige Begriff, denn ich habe nicht vor, nach einem Jahr mit Scrum aufzuhören. Aber ein halbes Jahr Übung mit Scrum ohne Ausbildung ist sicher einen ersten Rückblick wert. Sozusagen meine persönliche Retrospektive. Ein halbes Jahr Scrum. Was haben wir geschafft? Was liegt noch vor uns? Was lief gut, wo können wir uns verbessern, und was für Steine lagen im Weg? Dies sind die üblichen Fragen im Daily Scrum, und im Grunde ja auch in der Retrospektive, die das Team nach jedem Sprint machen sollte. Und ich will mal versuchen, diese Fragen meinem Spiegelbild zu stellen.Hier geht's weiter … Scrum – Halbzeit – eine persönliche Retrospektive

Verbesserte Story-Cards

Wie in diesem Artikel bereits beschrieben habe ich mir Story-Cards selbst gemacht, die jeder Story schon einen gewissen Rahmen vorgeben. Bei der Verwendung des ersten Schwungs Karten haben wir festgestellt, dass wir gern noch ein paar zusätzliche Informationen darauf hätten. Hintergrund dieses Wunsches war, dass bestimmte Aspekte unserer Aufgaben regelmäßig gegen verschiedene Stellen im Programm geprüft werden müssen. So entschlossen wir uns, die Karten mit etwas vorgedrucktem Text zu erweitern. Aus Datenschutzgründen geben ich hier nur das Prinzip weiter. Die einzelnen Themen sollten natürlich auf das konkrete Projekt angepasst werden. Das Konzept besteht daraus, häufig verwendete Teile des Programms, dieHier geht's weiter … Verbesserte Story-Cards