„… gerne auch Bitcoins“

Nicht alles, was man tut, muss in „harter Währung“ bezahlt werden. Das gilt auch für Dienstleister wie mich. Gerade in Bereichen, wo eher die Freiwilligkeit im Vordergrund steht, könnten sich Bitcoins und andere sog. Altcoins („alternative Coins“) durchaus als günstiges und leicht zu handhabendes Zahlungsmittel etablieren. Wie das gehen kann, will ich Ihnen im folgenden zeigen.

BitcoinsWenn Sie zum Beispiel nach der Lektüre dieses Artikels der Ansicht sind, dass dieser Ihnen weitergeholfen hat, dann fühlen Sie vielleicht einen inneren Drang, sich irgendwie dafür zu bedanken. Neben einem freundlichen Kommentar unter dem Beitrag (über den ich mich selbstverständlich sehr freuen würde) könnten Sie auch denken, „na, einen Euro würde ich ihm jetzt gern in die Kaffeekasse legen“. Was in einem Büro noch im Rahmen des Möglichen wäre, geht auch im Internet. Seit kurzem gibt es auch auf meiner Homepage eine virtuelle Kaffeekasse.

Vielleicht haben auch Sie eine Homepage und bieten mit viel Enthusiasmus Informationen an, schreiben Geschichten oder zeigen Fotos. Sie denken, das sollte honoriert werden? Nun, dann richten Sie ebenfalls eine Kaffeekasse ein.

Bitcoin-Wallet einrichten

Als erstes brauchen Sie eine Wallet dafür, denn irgendwo hin müssen die Reichtümer ja fließen können. Wenn Sie gleichzeitig die Absicht haben, mit den eingehenden Spenden auch zu Handeln, bietet sich eine Wallet bei einem Online-Dienstleister mit Handelsplattform an. Nehmen wir dazu beispielsweise bitcoin.de. Sie können sich über diesen Affiliate-Link dort anmelden, ohne dass Ihnen daraus finanzielle Nachteile entstehen. Klicken Sie oben rechts auf „Registrieren“ und füllen Sie die notwendigen Daten aus.

Sobald Sie den Anmeldeprozess durchgeführt haben und eingeloggt sind, sollten Sie wiederum rechts oben ein gelbes Feld „mein Bitcoin.de“ sehen. In dessen Menü klicken Sie auf „Ein-/Auszahlungen“, wo Sie wahrscheinlich bereits eine aus Buchstaben und Ziffern bestehende Adresse sehen. Falls nicht, klicken Sie auf „Neue Adresse für Einzahlungen anfordern“. Klicken Sie nun unter der Überschrift „QR-Code“ auf „Details anzeigen“ und Sie sehen den zugehörigen QR-Code. Machen Sie einen Rechtsklick darauf und wählen Sie „Grafik speichern unter“ (oder etwas ähnliches in Ihrem Browser) und speichern Sie den QR-Code irgendwohin, wo Sie ihn wiederfinden. Zusätzlich können Sie die Adresse markieren und kopieren, für den Fall, dass Ihre Besucher kein Smartphone mit Scanner besitzen.

Die Bitcoin-Spendenbox auf der Website

Nun sorgen Sie dafür, dass der QR-Code auf Ihrer Website in der üblichen Weise platziert wird. Zusätzlich können Sie diese unverständliche Buchstaben-Ziffern-Folge vorn um den Text „bitcoin:“ ergänzen und das ganze als Link auf die Grafik setzen. Je nachdem welches Programm Sie einsetzen, ist das vielleicht unterschiedlich aufwändig.

Wenn dieser QR-Code (mit oder ohne den Link) nun z.B. unter jedem Artikel angezeigt wird, haben Ihre Besucher jederzeit die Möglichkeit, Ihnen per Klick eine kleine Spende zuzusenden.

Natürlich gilt das nur für Besucher, die bereits über Bitcoins verfügen. Aber auch zu deren Beschaffung kann die oben beschriebene Anmeldung bei bitcoin.de verwendet werden.

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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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