Über das Vergessen

Es sollte jetzt kein Artikel über Alzheimer werden, auch wenn dort ebenfalls über das Vergessen zu reden wäre. Nein, vielmehr bemerke ich bei mir wieder einmal, dass mir für mein Blog momentan nichts einfällt. Das Vergessen bezieht sich also in erster Linie darauf, dass ich seit einigen Wochen vergessen habe, zu bloggen.

Aber wie das so ist, kommt manchmal eine Idee, wenn man gerade wortreich erklärt, keine zu haben. So ist es auch mit dem Haupt-Stichwort dieses Artikels, dem Vergessen.

Das Vergessen in der täglichen Arbeit

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Sehr oft scheint ein Problem darin zu bestehen, dass zwar massenweise Entscheidungen dokumentiert werden, aber kein einziges mal die Frage, warum diese Entscheidung so und nicht anders getroffen wurde. Das führt dann dazu, dass die alten Diskussionen erneut geführt werden (müssen), wenn jemand die Entscheidung hinterfragt oder gar in Frage stellt. Und nicht selten erfahren die Beteiligten dabei ein Déjà Vu, eine Erinnerung, die so unkonkret ist, dass man im Moment gar nicht weiß, was man sagen soll. Dabei wäre die beste Antwort vielleicht die, dass einer der Kollegen sich noch daran erinnert, warum das damals so entschieden wurde. Und sei es nur, dass die Antwort lautet, „das hat Herr X damals so entschieden, weil er die ewigen Diskussionen einfach leid war“. Eine absolut nachvollziehbare Entscheidung.

Nachvollziehbar, aber unvermeidlich? Nein, unvermeidlich ist das sicher nicht. Aber was kann man dagegen tun?

Wider das Vergessen

Eine interessante Möglichkeit, solche Kleinigkeiten zu dokumentieren, ergibt sich durch diese vielen neuen „Tablets“. Mein neues Asus Transformer Pad ist nicht größer als der Notizblock, den ich früher immer verwendet habe. In Verbindung mit der Software Evernote jedoch wird das Pad zu mehr als nur zu einem elektronischen Notizbuch. Mit dieser Software erfasse ich meine Notizen nicht nur elektronisch, sondern synchronisiere sie auch mit meinem PC im Büro. So sind die Notizen überall, wo ich das will, verfügbar. Jede Notiz kann zusätzlich noch mit Stichworten versehen werden, die die Suche erleichtern, und in themenbezogene (virtuelle) Notizbücher eingeordnet werden. Auch eine Skizze auf dem Flipchart oder Whiteboard lässt sich mit der im Pad integrierten Camera schnell aufnehmen und in die Evernote-Notiz einbinden.

So findet sich hoffentlich auch nach längerer Benutzung jede nötige Information schnell wieder. Und zur Aufzeichnung der Gründe für eine Entscheidung ist es dann kein allzu weiter Weg mehr. Es erfordert nur ein wenig Disziplin und Routine, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

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