Wie schreibt man „Clean Code“?

Wie schreibt man „clean code“ bzw. was ist das überhaupt? Reicht es nicht, wenn mein Code funktioniert? Warum muss er auch noch toll aussehen? Das bezahlt mir doch niemand!

Professionalität = Bewusstheit + Prinzipien

Softwareentwicklung braucht Profis. Was aber sind Profis? Menschen die mit der Softwareentwicklung Geld verdienen? Nein, wir meinen, es gehört mehr und anderes dazu.

So beginnt die vielleicht wichtigste Erläuterung auf der Website von Clean-Code-Developer.

„Clean Code“ ist ein Begriff von Robert C. Martin. Clean-Code-Developer wiederum ist eine Initiative von Ralf Westphal und Stefan Lieser. Sie wollten nicht nur selbst weiterkommen, sondern auch andere Entwickler dazu anhalten, besseren Code zu schreiben.

Dank eines ausgezeichneten Vortrags von Ralf Westphal vor ein paar Tagen hatte ich Gelegenheit, etwas mehr über die Idee zu hören als die trockene Materie hergibt. Aber es war auch klar, dass das ein weiter Weg ist, den man nicht an einem Tag gehen kann. Ähnlich wie für den Jakobsweg sollte man sich auch für Clean Code Zeit lassen. Aber man sollte in beiden Fällen das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Damit letzteres sichergestellt wird, gibt es einige Dinge, die uns die permanente Beschäftigung damit erleichtern können. Auf ein paar möchte ich mal besonders hinweisen:

Die Pyramiden zum Selbstbau können auf den Schreibtisch gestellt werden und bleiben so stets im Blick. Hintergrundbild (EDIT: Link gelöscht da nicht mehr vorhanden) und Mousepad sind weitere Artefakte, die eine permanente Präsenz gewährleisten.

Auch eine „App“ für das iPhone habe ich gesehen.

Und schließlich die Stempel können wie in diesem Beitrag dafür sorgen, dass die Clean-Code-Initiative auch im Netz immer wieder wahrgenommen wird.


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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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