Access und Quellcodeverwaltung

Dass das Thema „Quellcodeverwaltung“ in der Access-Welt ein wenig schwierig ist, dürfte Insidern seit längerem bekannt sein. Meiner Ansicht nach liegt das hauptsächlich an zwei Dingen:

  1. Das Access-Dateiformat ist ein Containerformat. Es beinhaltet viele verschiedene Objekte, tritt aber nach außen nur als eine einzige Datei (.mdb- oder .accdb) in Erscheinung.
  2. Microsoft selbst hat bestenfalls im Ansatz eine Möglichkeit geschaffen, die einzelnen Objekte in Dateien zu ex- und importieren, den Entwicklern dabei mit „Tabellen und sonstige Objekte“ aber einen Bärendienst erwiesen.

Vor längerem hat Bernd Gilles dieses Dilemma aufgegriffen und mit OASIS ein Tool geschaffen, das mir in den vergangenen Jahren sehr viel geholfen hat und das ich im Rahmen meines Vortrages „Verteilte Versionsverwaltung für Access-Entwickler“ auf der AEK14 eingesetzt hatte.

Nun legt Philipp Stiefel mit entAscc nach. Bernd und Philipp werden auf der AEK18 unter dem Titel „Quellcodeverwaltungen – eine Weltmarktübersicht“ ihre Produkte präsentieren und dabei auch den unterschiedlichen technischen Ansatz vorstellen.

UPDATE: Philipp hat entAscc zwischenzeitlich in Ivercy umbenannt. Ebenso hat sich die Domain in http://ivercy.com geändert.


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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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