CDP – Fehlermeldungen

Notebook, Block, BleistiftWenn mir eine Fehlermeldung übermittelt wird, möchte ich so viele Informationen bekommen, wie möglich. Neben Informationen darüber, was der Anwender gerade gemacht hat, sollte dies auch den “Call Stack” enthalten, aus dem die aufgerufene Funktion eindeutig hervor geht. Dazu habe ich in einem der vorherigen Artikel etwas geschrieben. Das beschriebene Konzept führt jedoch nicht nur die Aufrufhierarchie der Funktionen auf, sondern – falls vorhanden – auch die Zeilennummer der Stelle, wo der Fehler aufgetreten ist. Genauer geht es kaum noch – jedenfalls mit Bordmitteln.

Einfache Darstellung auf der GUI

Error-Message

Beispielhafte Fehlermeldung

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Da die Zusammenstellung der Informationen in dem verlinkten Artikel bereits beschrieben ist, kann ich mich hier auf das Aussehen der Meldung für den User beschränken. Diese wird zunächst nur durch eine MsgBox realisiert, was allerdings gewisse Einschränkungen in der Gestaltung mit sich bringt. Es spricht jedoch nichts dagegen, etwas mehr Aufwand zu treiben und ein entsprechendes Formular/UserForm zu designen. Diese MsgBox lässt sich einigermaßen gut lesen, und als Screenshot übermittelt verfügt der Entwickler über einige Informationen, die der Benutzer ihm gar nicht hätte geben können.

Erweiterungen

Denkbar wären nun noch einige Erweiterungen. So könnte man anstelle (oder zusätzlich zu) der Darstellung auf der Oberfläche die Informationen in eine Log-Datei oder -Tabelle schreiben. Besonders im Netzwerkbetrieb könnte diese Tabelle dann im Backend liegen, wodurch der Entwickler/Administrator ständig über alle Fehler informiert wäre. Die erforderlichen Datenschutzaspekte sollten jedoch mit dem Kunden bzw. dessen Betriebsrat vorab geklärt werden.

Diese Variante habe ich in meinem bisherigen Konzept nicht umgesetzt, aber sie sollte schnell zu schreiben sein, da ja alle Informationen in den Hilfsfunktionen zur Verfügung stehen. Im Falle einer lokalen oder zentralen Log-Datei müsste man sich dann noch ein paar Gedanken über das Format machen. Dabei spielt sicher die Frage eine Rolle, ob nur ein Mensch dieses Logfile lesen soll, oder ob weitergehende automatisierte Auswertungen geplant sind.

Ausblick

Damit wäre nun auch der Teil “Fehlerbehandlung” der CDP-Reihe abgeschlossen. In einem späteren Artikel werde ich dieses Konzept dann stark revidieren. Es wird dadurch nicht in Frage gestellt, denn es funktioniert, man braucht keine zusätzlichen Installationen und auch keine weiteren Lizenzen. Dennoch, es geht besser, aber dazu später mehr.

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