CDP – Hilfsmittel für den VBA-Entwickler

Notebook, Block, BleistiftHier sind meines Erachtens unbedingt die MZ-Tools zu erwähnen! Wenn wir, wie bereits beschrieben, die Dokumentation des Quellcodes auf die immer gleiche Weise machen wollen, was liegt da näher, als ein Template dafür zu verwenden?

Das hier beschriebene Prinzip habe ich in dem Artikel Projektübergreifend effizient arbeiten bereits ausführlicher beschrieben. Der Hintergrund ist, dass ich die Einstellungen für MZ-Tools in allen meinen Arbeitsumgebungen stets gleich verwenden möchte. Dafür füge ich diese einem auf GitLab gehosteten Git-Repository hinzu. Ihr könnt euch das gern anschauen und clonen, um es dann für eigene Zwecke anzupassen. Nur meinen Benutzernamen solltet ihr ändern :-)

Werbung

Zunächst sollte Access beendet werden, da MZ-Tools leider nicht bemerkt, dass die eigene Konfiguration von einem anderen Programm verändert wurde. Auch könnte ein Einstellungsdialog noch aktiv sein, der beim Schließen mit OK dann unsere neuen Einstellungen wieder überschreiben würde.

Nachdem dann das Repository aktualisiert und der master-Branch ausgecheckt wurde, starten wir es wieder und schauen im VB-Editor unter “MZ-Tools / Optionen” nach dem Autor der Codevorlagen. Dieser ist schnell geändert, wobei die Schreibweise egal ist – der Text wird eh nur für einen VBA-Kommentar verwendet.

Nun lässt sich der Header von Modulen, Klassenmodulen, Funktionen und Subs jeweils mit einem Klick einfügen:

Dieser Button “merkt” automatisch, wo der Cursor steht und verwendet das in diesem Kontext vorbereitete Template. Die Templates findet ihr unter “MZ-Tools / Optionen / Team Einstellungen / Code Element Headers” außer den vier von mir vorbereiteten Templates sind noch einige weitere verfügbar.

Wie oben bereits erwähnt, sollten nach jeder Änderung an den Einstellungen diese in das Git-Repository committed und das Ergebnis dann wieder in die Cloud geschoben werden. Und wer die Cloud dafür nicht verwenden mag, nimmt einfach einen USB-Stick.

Werbung

Übrigens: Auch wer immer nur auf einem PC arbeitet, profitiert von diesem Vorgehen. Denn wenn Windows mal neu installiert werden muss, würde ich vermutlich nicht an solche Einstellungen denken. Außer man verwendet einen Domain-Server und Roaming Profiles. Aber wer hat das schon?

Ähnliche Artikel:

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

acht + neun =