Transparenz

Symbolbild: Geldmünzen auf der Tastatur

Symbolbild: Geldmünzen auf der Tastatur

Wenn ein Anbieter von Webinhalten finanziell unabhängig sein möchte, muss er Werbung schalten oder um Spenden betteln. Das klingt jetzt vielleicht gemeiner als es ist, aber letztlich ist es doch so. Nur wenn die Aufforderung zum Spenden immer und überall präsent ist, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass eines Tages auch wirklich Spenden fließen. Nur weil ich auf irgendeiner statischen Seite darauf hinweise, dass man an mich auch spenden kann, passiert noch lange nichts.

So habe auch ich mich nun endlich entschlossen, die Seite netzpolitik.org finanziell zu unterstützen. Ich bin seit längerem ein heimlicher Lurker, habe aber immer die sachlichen Artikel und vor allem die Themenauswahl geschätzt. So war es dann mal Zeit, hier auch etwas zu tun. Da der Verein netzpolitik.org e. V. gemeinnützig ist, kann die Spende sogar von der Steuer abgesetzt werden.

Solche Einnahmen werden von vielen Betreibern dann unter dem Stichwort „Transparenzbericht“ veröffentlicht. Zwar werden in der Regel keine Spendernamen genannt, was wegen des Datenschutzes vermutlich nur mit deren Einwilligung zulässig wäre, wohl aber die Höhe der Spenden.

In diesem Sinne kann ich auch gerne mal meine eigenen Einnahmen mit der Website von diesem Jahr offenlegen: Bisher sind das 0,00 €. Niemand klickt meine Werbung an :-(

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