SNEK 2 — Von 0 auf 8 in 70 Minuten (Daniel Sklenitzka)

„Gute Apps entwickeln ist wie flirten“ schreibt Daniel Sklenitzka auf einer seiner Folien. Also wird das jetzt ein Flirtkurs, oder wie? Findet man in der Neuzeit eine Freundin, indem man ihr eine hübsche App programmiert? Das ist neu, sehr neu. So neu wie „Metro“ halt. Programmiert Daniel einfach mal in den 70 Minuten seines Vortrages eine Windows-8-App, um eine Freundin zu finden? Schau’n mer mol …

Ein anderes seiner Zitate betrifft den Wert des Designs, der sich nach Surya Vanka von „Luxus“ zu „kritisch“ gewandelt hat. Das bedeutet, dass diese sog. „Apps“ nicht nur funktionieren, sondern auch hübsch aussehen müssen. Ein Weg, dies zu erreichen, ist die Benutzung der von Microsoft vorbereiteten Vorlagen. Dies sind funktionsfähige Apps, die sinnvolle Elemente mit Demotext enthalten.

Für Windows-8-Apps gilt die Regel, dass sie „Multi-Device-fähig“ sein sollen. Das bedeutet, dass sie auf einem Windows-8-Phone laufen, aber genauso auch auf einem Windows-8-PC. Über die Lauffähigkeit außerhalb der MS-Welt wird damit typischerweise nichts gesagt. Der Begriff „plattformübergreifend“ wird ja von Microsoft seit jeher etwas eigenwillig interpretiert :-)


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Auch die Daten sollten dann auf allen Geräten verfügbar sein, was natürlich nur sinnvoll mit einer Cloud-Lösung möglich ist. Eine Datenbankanwendung muss also zwingend ihre Daten in der Cloud speichern, was sofort Fragen nach der Verfügbarkeit und der Sicherheit aufwirft.

Viel Theorie müssen wir allerdings nicht erdulden. Statt dessen startet Daniel fast sofort Visual Studio und beginnt, auf Basis eines Templates den „ConferenceBrowser“ zu entwickeln. Zwei Tabellen werden angelegt, bleiben allerdings erst einmal leer (also auch keine Spalten), sie werden einfach sofort verwendet. Dabei werden die Zugriffe auf die Tabellenspalten programmiert (eine Art „code first“). Durch „dynamic modeling“ (?) wird automatisch dafür gesorgt, dass die Datenfelder entstehen.

Apps für mobile Geräte müssen auf jeden Fall auch die Situation berücksichtigen, dass sie spontan beendet und später wieder fortgeführt werden. Dafür muss das Programm auf das Ereignis „OnSuspending“ reagieren. Interessant ist dabei auch die Unterstützung des Tests der App, wo z.B. diese Ereignisse simuliert werden können.

Bei dem Thema „Teilen“ (der Informationen unserer App mit anderen Apps) kommt dann auch endlich heraus, was das eingangs erwähnte Zitat in der Praxis bedeutet, als Daniel nämlich beim Teilen per SMS bevorzugt die Handy-Nummer einer der anwesenden Damen erbittet. Leider funktioniert das nicht so recht, aber daran kann man ja auch außerhalb der Programmierung noch arbeiten :-)

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