Bye-bye Mercurial

Machen wir es kurz und schmerzlos: Bitbucket wird die Unterstützung für die Quellcodeverwaltung Mercurial (Kurzform: Hg) zum 1. Juni 2020 einstellen. Bereits ab dem 1. Februar 2020 sollen keine neuen Hg-Repositories mehr erzeugt werden können.

Es ist noch Zeit genug, alles zu sichern, soviel steht mal fest. Es ist ebenfalls noch Zeit genug, sich mit Git zu beschäftigen. Es gibt also keinen Grund zur Panik.

Da ich selbst auch viel Zeit mit Mercurial verbracht habe, betrachte ich den Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits ist mein persönlicher Abschied bereits über ein Jahr her, und meine Überlegungen damals deckten sich im Prinzip mit denen von Atlassian: Git ist einfach der aktuelle Favorit. Andererseits trauere ich der Mercurial-Workbench von TortoiseHg immer noch hinterher, weil diese GUI so ziemlich alles, was man mit Mercurial machen konnte, sehr gut und übersichtlich zusammengefasst hat. Aber es ist nicht zu ändern, alle Welt will Git, und in diesem Fall darf man wirklich sagen „Millionen Fliegen können nicht irren“.

In meinem Artikel Der Umzug habe ich detailliert beschrieben, wie ich seinerzeit viele meiner Mercurial-Projekte nach Git transferiert habe. Damals ging es auch um den Umzug zu einem anderen Provider (GitLab). Der Teil, der die Konvertierung von Mercurial nach Git beschreibt, ist jedoch eine Vorstufe dieses Umzugs gewesen und auch jetzt interessant, wenn man bei Bitbucket bleiben will.

Atlassian selbst gibt in dem eigenen Artikel ebenfalls noch ein paar Hinweise zur Konvertierung.

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