Codehoster

Codehoster gibt es inzwischen doch zahlreich, und einige davon nutze ich schon seit längerem. Heute habe ich mir spontan mal wieder Sourceforge angeschaut und musste feststellen, dass sich auch da einiges verändert hat.

Die wichtigste Veränderung scheint mir zu sein, dass man Projekte inzwischen nicht nur in SVN (Subversion), sondern auch in Git oder Hg (Mercurial) verwalten kann. Das war in meiner Erinnerung lange nicht so, aber ich habe auch lange nicht mehr reingeschaut.

Interessant ist, dass ich nichts zu den Preisen finden konnte, auch nicht im „Help“-Bereich. Das könnte darauf hindeuten, dass alles kostenlos ist. Allerdings fehlte mir dann auch die Aussage, dass es eben dieses ist. Weiterhin fand ich nichts zu der Frage, ob es private Projekte gibt oder nicht, und wenn ja wieviele User für solche Projekte zulässig sind. Da ich diese Beschränkungen von Github und Bitbucket kenne, hätte ich mir eine klare Aussage auch hier gewünscht.

Der nächste Punkt ist die telefonische Verifikation:

In order to register a project you need to perform phone validation (just this once). Please, enter your phone number below (…). You’ll receive an SMS message with a PIN you need to provide on the next step. Your phone number will only be recorded by our SMS provider. Standard SMS rates may apply.

Man bekommt also eine SMS geschickt, und angeblich wird die Nummer nicht dauerhaft bei Sourceforge gespeichert. Ich habe es ausprobiert und erhielt innerhalb von wenigen Sekunden diese SMS mit einer PIN. Diese gab ich im Webinterface ein und das Projekt war angelegt. Ich vermute, man möchte auf diese Weise zahllose Fake-Accounts verhindern.

Bei Durchsicht der Konfigurationsmöglichkeiten habe ich zwar keine direkte Option gefunden, das Testprojekt als „privat“ zu kennzeichnen. Allerdings kann man in den Einstellungen der „User Permissions“ der Gruppe „Anonymous“ das Leserecht nehmen, was auch sofort nach dem Klick funktioniert. Diese Gruppe gilt gemäß der Beschreibung für „any user including those not logged in“.

Ohne Preisangaben und ohne die Eingabe von Kontodaten erscheint es, als ob man Sourceforge sowohl für Open-Source-Projekte, als auch für private bzw. geschäftliche Projekte verwenden könnte.

Hauptsächlich hatte ich es mir angeschaut, weil ich mein lokales Git gegen einen Subversion-Server testen wollte. Dazu gelegentlich mehr in diesem Theater.

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