Cleveres Marketing

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Wenn eine Radio- oder Fernsehsendung bei einem „Smart-Home“-Gerät Aktionen auslöst, ist das schon etwas schräg. Offenbar sind die Geräte inzwischen so gut, dass sie jeden verstehen. In der Anfangsphase musste man die digitalen Diktiergeräte noch über einen längeren Zeitraum trainieren. Inzwischen verstehen sie jeden, können dadurch aber nicht mehr zwischen verschiedenen Sprechern unterscheiden. Ein gutes Beispiel dafür, dass Fortschritt nicht immer nur gut oder schlecht sein muss.

Ich muss die Kreativität einfach loben, obwohl ich mit dem Vorgehen und dem Ergebnis keineswegs einverstanden bin. Was im Januar 2017 bei Amazons Alexa noch unbeabsichtigt geschah, erfolgte nun durch Burger King in deutlich komplexerem Umfang und offenbar mit voller Absicht. Da wurde Wikipedia manipuliert, so dass im Zusammenspiel mit Google Home das gewünschte Ergebnis geliefert wurde. Genialer Schachzug oder eine bodenlose Frechheit? Das mag jeder selbst entscheiden. Ich finde jedenfalls, dass wir bei aller Begeisterung für die neuen Möglichkeiten mit diesen ein wenig vorsichtiger umgehen sollten. Denken hilft 🙂

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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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