Einfach machen

Ameise

Symbolbild (Quelle: Pixabay)

Ich weiß, der Titel ist mal wieder mehrdeutig. Ihr wisst, ich mag sowas. Heute bedeutet es: „Tu es doch einfach mal“, nicht „mach es dir einfach“. Das ist auch ein wichtiges Thema, ein anderes mal.

Inspiriert wurde ich zu diesem Artikel durch diesen Dilbert-Comic. Ich würde den Strip auch gern direkt hier einbinden, aber das würde mich 50 US-Dollar kosten, und so viel habe ich mit der Website in Jahren nicht verdient – ihr klickt meine Werbung ja nicht an :-/

Im Grunde geht die Idee genauso gut auf einen Kollegen zurück. Über meine regelmäßigen Beschwerden, man könne ja neue Ideen gar nicht umsetzen, weil immer jemand etwas dagegen hat, sagte er nur lapidar: „Mach’s doch einfach.“ Und recht hat er.

Seit dem mache ich einfach …

  • Refactoring eines Code-Bereiches, wenn er mir beim erneuten Anschauen zu unübersichtlich erscheint
  • Unit-Tests, weil sie mir helfen, mir über das klar zu werden, was ich mit einer Funktion oder Klasse erreichen will
  • Unit-Tests, weil ein Refactoring dadurch besser abgesichert ist
  • Test-Driven-Development, wann immer ich daran denke (zugegeben: es gelingt mir noch nicht immer)
  • Code-Review mit einem Kollegen (oder auch mit mir selbst)
  • Pair Programming – das tue ich nur selten, was aber auch damit zu tun hat, dass ich die meisten Projekte allein durchführe
  • Bugfixing – klingt witzig, aber in manchen Projekten braucht man eine Erlaubnis dazu

Fällt euch noch was ein? Immer her mit den Ideen!

Interessant ist, dass sich noch niemand darüber beschwert hat (außer beim letzten Punkt, siehe Erklärung dort). Offenbar ist der Vorteil entweder doch recht einfach zu erkennen, oder es versteht sowieso niemand, was ein Softwareentwickler so den ganzen Tag macht. Hauptsache das Ergebnis stimmt. Damit kann ich leben.

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