Gute Vorsätze

Gute Vorsätze sind ja zu Silvester üblich. Wir haben alle natürlich eine gewisse Vorstellung, was daraus wird … nämlich (fast) nichts. Daher dachte ich, ich schaue mal nach, was ich in den vergangenen Jahren so alles zu Silvester geschrieben habe.

Da wäre zunächst der gleichnamige Artikel Gute Vorsätze vom 31.12.2011. Demnach hatte ich just am Weihnachtsmorgen nach langer Odyssee WordPress installiert und „nur wenige alte Artikel, die noch halbwegs aktuell [waren], übernommen“. Sieben Jahre WordPress lassen zumindest einen Schluss zu: Hier ist eine gewisse Stabilität eingetreten. Zwar habe ich das Design öfters mal geändert, aber das grundsätzliche Konzept des „Blogs“ ist geblieben. Einzig die Frage, ob ich das ganze nicht durch einen Static Web Site Generator ersetzen soll, stellt sich mir immer mal wieder.

Der nächste hinreichend ähnliche ist Warten auf’s Christkind vom Heiligabend 2014. Ein paar Gedanklen über Website-Statistik-Tools finden sich dort sowie der Entschluss, Werbung zu schalten. Python stand damals auf dem Programm, und in der Folgezeit hab es diverse Artikel dazu. Außerdem träumte ich von einer weißen Weihnacht, wie fast jedes Jahr.  Schnee gab es nicht, das mit der Werbung habe ich zwischenzeitlich ein paar mal revidiert und wieder aufgenommen, und Python war auch 2018 immer noch eine gern gesehene Programmiersprache auf meinem Rechner. Insofern auch hier eine gute Bilanz.


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Und das war’s auch schon mit den guten Vorsätzen der letzten Jahre. Klar, was man nicht verspricht, muss man auch nicht halten :-)

Doch was könnte ich mir für 2019 vornehmen? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht, und das ist das Problem mit den Vorsätzen. Hätte ich einen Chef und würde mit ihm Zielvereinbarungen machen, was würde er von mir verlangen?

Vielleicht „arbeite härter, schneller, besser“? Chef, also bitte, glauben Sie nicht, dass ich das längst tue?

Vielleicht würde er auch wollen, dass ich bei meinen Zukunftsprognosen (er nennt es natürlich „Planung“) besser werde. Nun, an und für sich ja gerne, sofern ich jemanden finde, der mich in der Kunst der Vorhersage unterrichten könnte. Bislang hat das noch niemand geschafft, und auch die bisherigen Vorgesetzten haben ihre eigenen Pläne oft genug revidieren müssen, weil irgend etwas dazwischen kam. Softwareentwicklung ist halt kein Fertigungsprozess, der geplant, optimiert und dann tausende Male durchgeführt wird. Softwareentwicklung ist permanentes Prototyping. Hat ein Erfinder jemals im Voraus sagen können, wie lange er braucht, um die Lösung zu finden?

Vielleicht sollte ich eine neue Programmiersprache lernen? C++ zum Beispiel, danach wird doch ab und zu mal gefragt. Warum nicht, wenn es einen Anlass dafür gibt. Gibt es einen? Wir werden sehen.

Doch zunächst einmal wünsche ich allen Lesern einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr!

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