Ja, aber …

Wie ich das hasse! Egal, was für Argumente ich in einem Streitgespräch vorbringe, stets antwortet er mit „ja, aber …“, um dann manchmal sogar genau dasselbe zu erzählen wie ich. Dabei ist es oft ziemlicher Quatsch, dieses „ja, aber“. Denn „ja“ ist eine Zustimmung, „aber“ jedoch ein Widerspruch. Manche Leute schaffen es tatsächlich, beides in einem Satz unterzubringen und dann auch noch zu behaupten, das sei logisch. Dabei ist es das oft gar nicht.

„Ich finde, es ist recht kühl für dieses Jahreszeit.“ — „Ja, aber eigentlich ist es ziemlich warm.“

Wie jetzt? „Ja, es ist kühl“, oder „nein, es ist warm“? Das kann doch nicht ernst gemeint sein!

„Haben Sie mal darüber nachgedacht, wie es wäre wenn wir das so und so machen?“ — „Ja, aber das kann nicht funktionieren.“

Na gut, diesmal kann man das durchgehen lassen. „Ja, ich habe drüber nachgedacht“, „aber das kann nicht funktionieren.“ Das ist in der Tat inhaltlich nachvollziehbar.

Geht es Ihnen auch so? Worüber regen Sie sich auf?


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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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