Wochenschau 20/2020

Moin!

Ich muss leider feststellen, dass ich, seit ich diese Wochenschau mache, kaum noch “normale” Artikel schreibe. Vielleicht könnte ich das eine oder andere Thema auslagern, da muss ich mal drüber nachdenken. Besonders, weil ich ja eigentlich die Themen hier nur anreißen wollte. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Ihr könnt aber gern auch die Kommentarfunktion benutzen :-)

Moin

Irgend so ein Vogel, der Bildautor wusste es auch nicht besser
(david vandamme auf Pixabay)

Das ist mal ein Thema, wobei ich nur den Auslöser im Netz gefunden habe. Genau genommen war es Twitter. Jemand fragte, was denn die korrekte gender- und randgruppen- und auch sonst so neutrale Anrede anstelle von “sehr geehrte Damen und Herren” sei. Oder so ähnlich. Meine spontane Antwort war “Moin”, was, wie ich dann sah, keineswegs die erste derartige Antwort war.

Das erinnert mich an meinen Regelungstechnik-Prof, von dem ich das hatte. Wir (unerfahrenen Kinde) amüsierten uns immer über sein “Moin”, auch dann, wenn wir Nachmittags Vorlesung hatten. Er kam aus Friesland, und er erklärte uns, dass es halt nicht unbedingt “Guten Morgen” bedeute. Es sei halt so, dass das im Norden einfach jeder sage, den ganzen Tag über.

Und da man in dem Alter ja immer noch auf der Suche nach ungewöhnlichem ist, um bloß nicht angepasst zu sein, übernahm ich das “Moin” einfach, obwohl ich nie in Norddeutschland gewohnt habe und dort auch nicht geboren bin.

Und der Vogel? Ach, na ja, irgendein Bild muss halt rein, und wie soll man “Moin” denn sonst visualisieren?

Was ist Glück?

Glück (Symbolbild von Olcay Ertem auf Pixabay)

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Für den einen bedeutet Glück, im Lotto gewonnen zu haben. Für andere liegt alles Glück dieser Erde auf den Brettern, die die Welt bedeuten – je nach Sichtweise die Bühne, Skier oder das Skateboard. Wieder andere sind einfach nur glücklich, den/die den richtigen Partner/in gefunden zu haben. Auch Patrick Koglin hat sich dazu Gedanken gemacht, die ihr in Codename Glückskind auf Agile Tools nachlesen könnt.

Ihm geht es in diesem Beitrag weder um Partnersuche noch um das Skifahren, obwohl Partnersuche vielleicht doch, im übertragenen Sinne. Partner zum Arbeiten nämlich, zum erfüllten Arbeiten in einem Sinne, dass Arbeit durchaus auch Spaß machen kann und sollte. Es geht um ein Buch. Und es gibt was kostenlos, aber nicht alles. Schaut mal rein, das könnte interessant werden.

Oh, und falls ihr den Link übersehen habt, hier geht’s lang: https://www.agile-tools.de/neu/

Erde 2

Der Weltraum, unendliche Weiten (Symbolbild von UKT2 auf Pixabay)

Für Astronomen ist es vielleicht Glück (um an den vorherigen Beitrag anzuknüpfen), einen neuen erdähnlichen Planeten gefunden zu haben. Der Artikel ist zwar schon vier Jahre alt, aber den Planeten gibt es hoffentlich immer noch, diese Dinger sind ja im allgemeinen etwas langlebiger. Dort wurde beschrieben, dass man einen solchen ganz in der Nähe entdeckt hat, nämlich bei der nur etwas mehr als 4 Lichtjahre entfernten Sonne Proxima Centauri im Bereich der sogenannten “habitablen Zone”. So nennt man das, wenn ein Planet im Hinblick auf die Strahlungskraft seiner Sonne gerade so weit entfernt ist, dass es da Leben nach unseren Maßstäben geben könnte, weil diese Bedingungen flüssiges Wasser ermöglichen.

Im Vergleich zu den uns bekannten Entfernungen zum Beispiel bis zum Lieblings-Urlaubsdomizil sind vier Lichtjahre enorm viel, wie gesagt braucht sogar das Licht bereits 4 Jahre um dort hin zu gelangen. Im Vergleich zu anderen Entfernungen im Universum wiederum ist es nur ein Katzensprung. Allein unsere eigene Galaxis, liebevoll “Milchstraße” genannt, hat eine größte Ausdehnung von etwa 100.000 Lichtjahren. Das berühmte Schwarze Loch in der Galaxis M87, dessen Foto vor etwa einem Jahr in aller Munde war, ist zum Beispiel 55 Millionen Lichtjahre entfernt! Als das Licht sich von dort auf den Weg gemacht hat, gab es uns Menschen noch gar nicht.

Doch “erdähnlich” muss keineswegs bedeuten, dass man da demnächst Urlaub machen könnte. Abgesehen von der für uns im Moment noch unmöglichen Reise dorthin stellt sich immer noch die Frage, welche weiteren Bedingungen notwendig sind, dass sich Leben, wie wir es kennen, dort entwickelt haben kann. Oder falls nicht, ist der Planet vielleicht wenigstens für uns lebenswert?

Ich gebe zu, die Vorstellung würde mich reizen, einen Flug durch den Weltraum zu machen, die Schwerelosigkeit zu erleben und auf einem anderen Planeten zu stehen. Schon unser Mond oder der Mars wäre cool! Aber das werde ich vermutlich nicht mehr erleben.

Schreibst du holistisch?

Symbolbild von Lukas Bieri auf Pixabay

Das wollte ein Hannes, Gastautor und Kommentator meines Blogs, von mir wissen. Sein Hinweis auf den entsprechenden Artikel fand ich sehr interessant. Doch die Antwort darauf war gar nicht so einfach.

Zunächst mal habe ich versucht, mich der Bedeutung dieses Begriffes über Wikipedia zu nähern. Holismus, so ist dort zu lesen, sei eine Ganzheitslehre. Da steht natürlich noch ganz viel mehr, das ich hier aber nicht unbedingt wiederholen möchte. Im blogtechnischen Sinne soll es bedeuten, so der obige Artikel, dass man ein Thema von allen Seiten beleuchtet, möglichst noch mit vielen Bildern bebildert und mit Videos auflockert.

Nicht dass das schlechte Ideen wären! Einiges davon habe ich sicher unbewusst bereits umgesetzt. Anderes, wie die eigenen Videos, stellen mich einfach technisch und zeitmäßig vor besondere Herausforderungen. Schließlich blogge ich ja nicht hauptberuflich, und Geld verdienen kann ich damit ohnehin kaum. Auch wenn ihr megafleißig auf meine Werbebanner klicken würdert, würde das kaum meinen Lebensunterhalt bestreiten können. Was euch natürlich nicht hindern soll :-)

Aber immerhin, so ein paar Ideen werde ich bestimmt gelegentlich mal ausprobieren, das gezeigte Mindmap zum Beispiel. Stay tuned!

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