Warnung vor dem goldenen Auge

Leider ist James Bond gerade nicht verfügbar. Dass er diesmal nicht hinter dem Superschurken her ist, wird die Ergreifung desselben sicher ein wenig verzögern. Vermutlich hat er anderweitig zu tun.

Aber Spaß beiseite. Der Heise-Verlag warnt vor der Ransomeware „Goldeneye“. Diese verbreitet sich im Moment rasant durch einen Makrovirus, der in einem Excel-Dokument daher kommt. Zielgruppe sind offenbar Personalverantwortliche in Betrieben, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass auch andere Personen auf der Empfängerliste stehen. Die Mails kommen momentan von einem Absender wie „Rolf Drescher“, aber auch darauf würde ich mich langfristig nicht verlassen. Erfahrungsgemäß werden solche leicht erkennbaren Merkmale schnell geändert, ohne dass dadurch die Gefahr geringer wird.

Besonders auffällig ist, dass die Mails laut Heise Informationen in ein Anschreiben einbauen, die gezielt auf das Empfänger-Unternehmen bezogen sind.

Als Schutzmaßnahme wird für Administratoren empfohlen, mittels der Windows-Policy-Einstellungen alle Makros pauschal zu deaktivieren. Das verhindert erfolgreich die Ausführung der Makros und damit die Infektion des Systems.

Generell ist es natürlich immer eine gute Idee, unerwartet zugesandte Mails mit besonderer Vorsicht zu betrachten. Und wenn Sie General Orumov oder Xenia Onatopp begegnen sollten, machen Sie am besten einen großen Bogen um sie. Auch wenn Xenia eine gewisse Anziehungskraft nicht abzusprechen ist :-)


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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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