Wochenschau 3/2022

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Erst in der Beschränkung zeigt sich der Meister. (Johann Wolfgang von Goethe)

Quelle: Gute Zitate

Vielleicht habe ich in den bisherigen Wochenschauen manche Themen überbetont und etwas zu ausschweifend beschrieben. Ich werde mich bemühen, solche Themen dann in separaten Blogposts zu besprechen, damit dieses Pamphlet nicht zu üppig wird. Denn wie heißt es so schön bei Goethe? “Erst in der Beschränkung zeigt sich der Meister!”

Wissenschaft, die Wissen schafft

Mit der Wissenschaft ist das ja so eine Sache. Für die einen ist das ein Buch mit Sieben Siegeln, die anderen sind eher der Meinung, sowas könne doch jeder. Dabei entstehen dann Thesen wie “die Erde ist eine Scheibe” oder “MMS hilft gegen Corona”. Das Problem dabei ist, dass heutzutage (will heißen: seit es das Web 2.0 gibt) jeder alles schreiben kann – und veröffentlichen.

Ich vertraue der Wissenschaft, aber nicht notwendigerweise der Wissenschaftskommunikation oder Journalisten, und schon gar nicht der Politik! Warum? Das folgende Video ist schon vom Sommer 2020, aber im Kern hat sich an den Aussagen nichts geändert.

Was Threema besser macht als WhatsApp

https://www.watson.ch/digital/schweiz/298079852-threema-ist-das-neue-whatsapp-und-schlaegt-die-konkurrenz-um-laengen

Impfpässe

https://www.tagesschau.de/inland/corona-impfpass-faelschung-verfahren-101.html

Kein Luca mehr

Seit längerem gibt es sowohl die Corona-Warn-App (CWA und CCTG) als auch die Luca-App (Details zu den Apps in der Corona-Übersicht). Da Anfangs noch die Adressenerfassung vorgeschrieben war und Luca dies ermöglichte, CWA/CCTG jedoch nicht, ist es nachvollziehbar, dass viele Behörden Luca empfohlen haben. CWA/CCTG wiederum haben von Anfang an darauf verzichtet, da hier der Datenschutz mehr in den Vordergrund gestellt wurde. Es wird lediglich eine Option angeboten, diese Daten freiwillig für die Bereitstellung eines QR-Codes zu erfassen, damit die Abwicklung im Testcenter effizienter ist. Die Warn-App funktioniert aber auch ohne diese Angaben.

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Inzwischen (meines Wissens seit September 2021) besteht keine Verpflichtung mehr zur Adressenerfassung (von Ausnahmen wie medizinischen Einrichtungen abgesehen), wohl weil die Ämter mit der Kontaktverfolgung sowieso nicht mehr hinterher kommen. Da kann CWA/CCTG mit der eingebauten Automatik alles leisten, was notwendig ist, ohne dass ein Mensch dazu einen Finger krümmen muss.

Man kann ohnehin drüber streiten, ob es wirklich zwei Kontaktverfolgungs-Apps braucht, oder ob man mit einer nicht sogar besser dran ist. Denn bei zwei Apps, die keine Daten miteinander teilen, entstehen zwangsläufig zwei Pools von im Grunde gleichartigen Informationen, aber der Vorteil der gegenseitigen Information ist nur halb so groß. Auch der Skandal, dass die Polizei entgegen der gesetzlichen Vorschrift auf die Kontaktadressen der Luca-App zugegriffen hat, war sicher nicht vertrauensfördernd.

Da ist die Überlegung verschiedener Länder, in Zukunft auf Luca zu verzichten (u.a. Berlin, BWü, Hessen, Bremen und SH), durchaus naheliegend. Laut Netzpolitik.org wollen mehr als die Hälfte der Bundesländer die entsprechenden Verträge kündigen.

Was kommt nach Corona?

Lars Fischer fragt sich, ob oder wann die Krise beendet ist und was uns danach erwartet. Dabei ist die vielleicht wichtigste Frage: “Was lernen wir aus der Pandemie?”

James-Webb-Teleskop nun fast am Ziel

Das zu Weihnachten erfolgreich gestartete Super-Teleskop ist nun fast an seinem Ziel, dem Lagrange-Punkt “L2” angekommen. Wer die Reise nochmal auf dem “Papier” nachvollziehen will, klicke hier. Wer wissen will, was das eigentlich ist, so ein Lagrange-Punkt, der klicke hier.

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