AccessMake – Zwischenstand v0.5.0

Schon wieder hat sich etwas geändert, aber ich denke, dass ich nun endlich auf der Zielgeraden bin. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für die Sinnlosigkeit, zu Beginn alles haarklein planen zu wollen.

Erst dachte ich, Python sei eine gute Idee. Dann gab es Probleme bei der Stabilität der Ausführung von SQL-Befehlen und ich wechselte zu Access; dies nicht zuletzt auch wegen des Hinweises von Thomas Möller auf der AEK 20, dass es sich schließlich um ein Hilfsprogramm für Access handele, und daher Access die erste Wahl sein möge. Und nun bin ich wieder bei Python gelandet, weil sich herausgestellt hat, dass alle ursprünglich angedachten Manipulationen an der Access-Datei vollkommen überflüssig sind.

Hätte ich jedes mal einen aufwändigen Projektplan geschrieben, wäre nicht nur unnötig viel Zeit vergangen, sondern es wäre auch verschwendete Zeit gewesen. So habe ich einfach drauf los programmiert und kam langsam aber sicher doch am Ziel an.

Aktueller Stand

Letztlich blieb nicht mehr viel zu tun übrig, da einiges bereits von anderen Tools übernommen werden konnte, und das alles durch Kommandozeilenbefehle:

  • Auschecken des aktuellen Stands aus der Quellcodeverwaltung: Git, gesteuert durch das CI des Cloud-Anbieters (hier Gitlab)
  • Aufbau der Access-Datenbank(en) aus dem Quellcode: Access und OASIS
  • Abgleich bzw. Aktualisierung von Versionsnummer, Versionsdatum und Git-Hashwert: AccessMake
  • Ausführen automatischer Tests von AccUnit: –> noch offen
  • Entfernen des Testcodes: Kommandozeilenbefehle, AccessMake –> noch offen
  • Setup bauen: Inno Setup
  • Upload: CI des Cloud-Anbieters (hier Gitlab)

Version 0.5.0 enthält jetzt die genannten Funktionen, allerdings mit einer Einschränkung: Die Schreibweise der Konstanten und die Position im Filesystem ist noch fix. Damit passt das Programm perfekt auf meine Projekte, aber möglicherweise nicht auf eure, sorry. Das kommt aber noch, denn ich bin mir momentan noch nicht sicher, welche Variante ich für die Definition der für das Projekt notwendigen Aktionen verwende (siehe Issue #26):

  • INI-Datei
  • XML-Datei
  • DSL

Na ja, mal sehen, wie das so weiter geht.

Ähnliche Artikel:

AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

Kommentar verfassen