AEK19-Abend Hannover 2016

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Der „Abend“ ist inzwischen schon fester Bestandteil der AEK geworden, soweit es die Location zulässt. Die Vortragenden stehen hier in lockerem Rahmen für Gespräche auch über die Vortragsthemen hinaus zur Verfügung. Nebenher kann man sich mit den Kollegen besser austauschen als im Restaurant. Jeder Redner hat einen Tisch, und man setzt sich halt einfach mal dazu und mischt sich ein, worüber niemand böse ist. Nebenbei sorgt das Hotel mit seinem Service dafür, dass die Mägen ordentlich gefüllt werden.

Zwischendurch gibt es einige Kurzvorträge. Da ist zum Beispiel Tobias Migge, der sein Programm mit dem naheliegenden Namen „Programm“ vorstellt. 160.000 Zeilen Code wollen gut strukturiert und verwaltet werden, um das zu erreichen, was man gemeinhin „Wartbarkeit“ nennt. Ein Problem, das er erwähnt, ist die Unmöglichkeit von zusätzlichen Tools wie z.B. dem VBE-Twister. Das Programm hat eine derartige Größe, dass solche Tools schier endlos brauchen, um das Projekt überhaupt erst einmal zu laden.

Ein weiterer Kurzvortrag von Thomas Möller behandelt ODBC-Probleme in einem 10minütigen Schnelldurchlauf. Er versucht nach eigenen Angaben, einen über einstündigen Vortrag von Kollege Stiphout zusammenzufassen.

Mike Fried steuert den dritten Kurzvortrag bei. Das Konzept, das er zusammen mit Robert Bollig umsetzen will, lautet „Access-Coaching“. Auch jahrelange Entwickler stehen gelegentlich vor dem Problem, nicht weiterzukommen. Da kann jemand, der einfach nur zuschaut, sehr hilfreich sein. Das ist der klassische Coaching-Ansatz, wo ein Entwickler zum anderen sagt: „Seit du hinter mir stehst, funktioniert alles. Bleib so!“ Doch wie machen Entwickler das, wenn gerade kein andere in der Nähe ist? Da kam die Idee auf „nimm doch die Familie einfach mit“. Genau das ist „Access-Coaching“. Dazu kommt noch der Aspekt, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, denn die Familie soll nicht nur dabei sein, sondern der Entwickler bekommt auch während der Maßnahme genügend Zeit für die Familie. Mehr will ich hier im Moment nicht schreiben, ein weiterer Artikel dazu ist in Vorbereitung.

Zum Abschluss noch ein paar fotografische Impressionen.

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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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