Bloß nicht zu viel verraten!

Wenn du dem Anwender eine Frage stellst, verrate bloß nicht zu viel! Er könnte sonst auf die Idee kommen, deinen tollen Vorschlag doch abzulehnen!

So jedenfalls kam es mir vor, als ich heute Microsofts Hinweis in Access 2016 las. Es geht um „Optionale verbundene Erfahrungen“. Diese kann ich annehmen oder ablehnen. Ein besonders deutlicher Hinweis informiert mich dann darüber, dass mir manche Erfahrungen nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn ich diese Option deaktiviere.

Kontodatenschutz in Access (Quelle: Screenshot)

Insgesamt neige ich jedoch dazu, ein Angebot um so eher abzulehnen, wenn es mir in einer derart verschwurbelten Sprache angeboten wird. Vermutlich soll die fehlende Information mein Interesse wecken. In der Hoffnung, meine Neugier würde überwiegen, soll ich mich vermutlich veranlasst sehen, lieber zu akzeptieren, da mir andernfalls etwas (mutmaßlich) Interessantes entgehen würde.

Vielleicht Meldungen wie „User, die diesen Knopf gedrückt haben, fanden auch jenen Button interessant!“ oder so. Ja, es gibt diesen Link „Weitere Informationen“, aber wer liest schon Handbücher?

Ich denke, dass ich auf die Cloud-Anbindung lieber verzichten werde. Wer weiß, ob meine Firmendaten dann nicht doch irgendwann mal auf Bing landen?

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