Keine Werbebanner mehr

Ursprünglich dachte ich, ich könnte mit dem einen oder anderen Werbebanner etwas Geld hinzuverdienen. Sicher keine Reichtümer, aber ein paar Euro nebenbei, warum nicht? Es lohnt sich nicht. In mehr als einem Jahr gab es keinen einzigen Cent an Einnahmen über diese Schiene. Weder über die Affiliate-Links, noch über Flattr oder Bitcoins. Über die Gründe spekuliere ich auch nicht mehr, das ist mir inzwischen alles egal geworden.

Statistik meiner Werbebanner
Statistik meiner Werbebanner
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Dabei hatte ich mir schon Gedanken gemacht, was meine Leser interessieren könnte. Es waren demnach keine Reisevorschläge und keine „Make-Money-Fast“-Anzeigen dabei, insgesamt keine fachfremde Werbung also. Alles themenbezogen auf ein Blog, dass sich im Kern eben mit IT befasst oder potentiell für einen Freiberufler interessant sein könnte. Das war, wie gesagt, die Idee dabei.

Nebenstehend sehr ihr die Statistik der Werbebanner, die ich im letzten Jahr auf meinem Blog habe anzeigen lassen. Besonders informativ empfinde ich die Spalte „CTR“, was „click-through rate“ bedeutet. Dies ist der, basierend auf den Zahlen in der Spalte „Shown“, berechnete Anteil der Klicks auf den jeweiligen Werbebanner. Dass dieser Wert sehr niedrig ist, kann man an vielen Stellen lesen. Dass er allerdings so niedrig ist, hätte ich auch nicht erwartet.

Natürlich ist das nur eine Zahl, sie ist für sich genommen erst einmal bedeutungslos. Doch wenn man bedenkt, dass nur durch die z.B. 11 Klicks auf das Python-Buch überhaupt Bestellungen veranlasst werden konnten, die eine Vergütung für mich hätten ergeben können, dann ist das schon recht wenig. Insgesamt hatte wirklich kein einziger der aufgeführten Klicks tatsächlich zu einer Bestellung geführt. Nicht ein Cent ist geflossen, weder über diese, noch über die Flattr- oder Bitcoin-Links. Da lohnt es sich dann wirklich nicht mehr zu versuchen, mit diesem Blog Geld zu verdienen.

Werbeblocker könnten natürlich die Ursache sein. Und gerade meine Zielgruppe dürfte ohne Frage qualifiziert dabei sein, diese einzurichten bzw. überhaupt installiert zu haben. Das wiederum ist eigentlich keine große Überraschung. Da hat dann wohl auch nicht geholfen, dass ich keinen einzigen der Werbebanner von außerhalb bezogen habe; alle Bilder wurden direkt von meinem WordPress ausgeliefert. Fazit: Es lohnt den Aufwand der Einrichtung nicht. Also weg damit.

Eine positive Sache möchte ich aber gern weitergeben: Das WordPress-Plugin AdRotate, das ich für die Anzeige verwendet habe, hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte es zwar nur in der freien Version eingesetzt, aber schon da hat es mir die Arbeit angenehm leicht gemacht. Ich werde es daher im Gedächtnis behalten, vielleicht brauche ich es ja irgendwann doch noch mal.


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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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