Pure Links

Warum glauben Leute, es genüge, eine Twitter-Nachricht abzusetzen, in der sich einzig und allein ein Link befindet? Was sollte mich motivieren, auf diesen Link zu klicken, wenn anscheinend nicht mal der Autor das Ziel interessant genug findet, um sich mit wenigen Worten darüber auszulassen?

Wie oft kommt es vor, dass außer einem Link nichts in einer eMail steht? Wie oft ist der Absender dann einer, den man scheinbar kennt, weil er Allerweltsnamen wie „Herbert“ oder „Lisa“ trägt? Meine eigene Adresse als Absender, mit oder ohne „Madonna nackt“ als Betreff. Die Wahrscheinlichkeit ist bei solchen Aufmachern nicht gerade klein, dass eine hinreichende Anzahl von Neugierigen diese Links dann anklickt, um sich — statt etwas neues von Lisa oder Madonna zu sehen (na was wohl?) — einen Trojaner einzufangen. Aber bei Twitter ist das ganz anders. Da kann uns nichts passieren, weil da sind alle lieb und brav. Man ist ja unter sich.

Glauben Sie? Nein, bitte glauben Sie das nicht. Warum? Aus Gründen.

@chjuengling

EDIT: Ja, bei dem automatischen Twitter-Post dieses Artikels ist es genau so. Muss ich nicht gut finden. Vielleicht finde ich eine Möglichkeit, das zu ändern.

EDIT 2: Und diese dämliche Silbentrennungsautomatik von WordPress muss auch endlich verschwinden.


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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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