Wenn Webmaster mitdenken wollen …

Da sucht man mit Linux und Firefox nach einem Datensicherungsprogramm für einen Bekannten, der Windows XP verwendet. Man landet via Google bei Microsoft (irgendwie naheliegend) und erfährt als erstes, dass dieser Artikel sich auf ein anderes Betriebssystem als das von mir verwendete bezieht. Wie bescheuert ist das denn?

Oder besser: Für wie bescheuert hält Microsoft seine User?

Zugegeben: In der Sache sind die Aussagen ja richtig. Aber die Auswirkung, nicht relevante Inhalte zu deaktivieren, geht mir ein bisschen zu weit!

Ein weiterer Aspekt erscheint mir dabei aber viel wichtiger: Dieses Beispiel zeigt, wie einfach es ist, aus den vom Browser gesendeten Informationen Rückschlüsse zu ziehen. Was eigentlich eine gute Idee war, Browsernamen, -version und Betriebssystem an den Webserver zu senden, lässt sich sehr einfach auch für die Veränderung der dargestellten Informationen nutzen. Die einen nennen es „zielgruppenspezifische Kommunikation“, die anderen „Zensur“.

Welche Informationen dein Browser sendet, kannst du unter anderem hier ablesen.

Aufruf aus Ubuntu Linux
Aufruf aus Windows 7

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AuthorChristoph Jüngling

Selbständiger Softwareentwickler und Seminarleiter

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