Neue Bahncard (5. Teil)

BahncardDie Odyssee ist noch nicht zu ende. Inzwischen stellte sich heraus, dass ich bei dem Antrag für die neue Bahncard die Frage nach meinem Einkommen etwas zu kreativ beantwortet hatte. Da ich als Selbständiger naturgemäß kein geregeltes Einkommen habe, sondern dieses von Monat zu Monat schwankt, habe ich mehrere Kreuze gemacht. Mehrere Kreuze sind aber offenbar genauso gut wie gar keine Kreuze, so dass ich wenige Tage später dann eine Aufforderung der Bank erhielt, mein Einkommen genauer anzugeben, notfalls halt als Durchschnittswert.

Gesagt – getan. Und das war’s dann? Weit gefehlt :-)

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Brief an einen fiktiven Steuerberater

Sehr geehrte/r Herr/Frau Steuerberater/in, (*)

ich danke Ihnen vielmals für die gute Betreuung und die schnellen Informationen, die ich von Ihnen regelmäßig erhalte. EMail ist dafür sicher mehr als gut geeignet, denn sie ist nicht nur beeindruckend schnell, sondern auch kostenlos. Beides kommt allen Beteiligten zugute.

Allerdings hat eMail auch einen entscheidenden Nachteil: Sie wird in der Regel unverschlüsselt übertragen und kann daher theoretisch von fremden Personen mitgelesen werden. Das wird in dem Moment besonders interessant, wenn darin persönliche Daten enthalten sind wie zum Beispiel die Höhe meines Gehalts oder meiner demnächst abzuführenden Umsatzsteuer. Denn solche Daten können — wie alles, was in einer eMail steht — ohne Wissen von Absender und Empfänger mit gelesen werden. Zwar mag das nicht jeder Bürger einfach so tun können, aber wer an den Schlüsselstellen des Internets sitzt, hat auf so etwas Zugriff.

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manfred

Neue Bahncard (4. Teil)

Vor ein paar Tagen kam die neue Bahncard an. Offenbar wollte die Bahn einiges von den vergangenen Seltsamkeiten wieder gut machen, und so schickte man mir gleich vier davon. Zwei für meine Frau, eine für mich und eine für einen “Manfred Jüngling”. Wo der hergekommen ist, bleibt erstmal rätselhaft.

Ein Anruf beim Bahncard-Service erbrachte zunächst die schnelle Auskunft, dass man mir keine Auskunft geben dürfe, da mit meinen Daten kein Datensatz gefunden werden könne. Doch nach einigem Hin und Her durfte ich 10 Minuten Warteschlangenmusik genießen, woraufhin sich das Problem dann fast vollständig klärte. “Manfred” muss entweder ein Computerfehler oder ein Versehen bei der Eingabe gewesen sein.

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Fragmente von Zeit

Die Zeit wartet auf niemanden
Die Zeit wartet auf niemanden

Was ist das für ein Gefühl, wenn du innerhalb eines Arbeitstags 20 mal die Aufgabe wechselst? Damit meine ich nicht 20 verschiedene Aufgaben zu haben, sondern zwischen — sagen wir — 5 Aufgaben hin- und herzuwechseln, so dass im Endeffekt 20 Eintragungen im Zeitkonto auftauchen. Was ist das für ein Gefühl?

Es gibt solche Tage, da läuft nichts nach Plan. Eine Unterbrechung jagt die nächste, und wenn die Mittagspause naht, hast du das Gefühl, dass die Woche langsam zu ende sein sollte. Es kann durchaus gute Gründe für so einen Tag geben. Unsere Arbeit ist ein komplexes Gebilde, viele unterschiedliche Handlungsstränge laufen zusammen und verursachen einen Knoten im Gehirn. Viele Leute kommen vorbei, haben Fragen oder Wünsche, und selbstverständlich, denkt sich jeder Einzelne von denen, ist sein Anliegen immens viel wichtiger als alles andere. Doch meine Zeit ist begrenzt.

Mein Zeiterfassungsprogramm auf meinem Android-Smartphone erlaubt es mir, nach dem Entsperren des Bildschirms mit zwei Finger-“Klicks” die Task zu wechseln. Auf die Minute genau loggt das Programm dann, wie lange ich mit welcher Aufgabe zugebracht habe. Leider ist es in meinem Kopf nicht ganz so einfach. Immer brauche ich ein paar Sekunden, um mich auf die neue Thematik einzustellen. Klar, irgendwie geht das schon, aber — wie gesagt — wenn Mittwoch Mittag der Wunsch entsteht, die Woche möge doch bitte schlagartig zu ende sein, dann ist da etwas nicht in Ordnung.

Ein Personal Kanban ist sicher eine gute Hilfe. Nichts wird vergessen, auch wenn man manche Leute spontan wieder wegschicken muss. Was im “Backlog” steht, wird sicher in den nächsten Tagen auch mal dran kommen. Wenn das dann noch an einem für alle sichtbaren Board hängt, wird vielleicht manchem spontanen Besucher klar, dass er oder sie ein bisschen zu viel verlangt.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, diesen Knoten zu entwirren? Wie kann ich die Wünsche kanalisieren, ohne die Leute vor den Kopf zu stoßen? Wie kann ich leistungsfähig bleiben, ohne mich kaputt zu arbeiten?

Wenn jemand noch Ideen dafür hat, wäre ich für Vorschläge sehr dankbar.

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Neue Bahncard (3. Teil)

BahncardAm Schalter der Deutschen Bahn muss man seit einigen Jahren eine Nummer ziehen, wodurch sichergestellt wird, dass die Passagiere in der Reihenfolge ihres Eintreffens an die Reihe kommen. Selbst dann, wenn man der einzige in der “Reihe” ist. Zuvor war es immer ein Glücksspiel, zu erraten, welche Schlange welchen Sachbearbeiters sich wohl am schnellsten fortbewegen würde.

Mit dem ausgefüllten Antrag, jedoch im Vertrauen auf die bereits im Computersystem vorliegenden Daten als langjähriger Bahncardinhaber (manche würden sagen “treuer Kunde”) ohne Passbilder und Ausweiskopien zog ich eine solche Nummer und reihte mich in die virtuelle Schlange ein.

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Neue Bahncard (2. Teil)

BahncardNach dem Online-Fiasko machte ich mich also auf zum Bahnschalter. Nach überraschend kurzer Wartezeit hatte ich das Pech, an den Schalter eines Neulings mit Betreuerin zu gelangen. Dieser war mit meinem “Problem” sichtlich überfordert. Die Betreuerin hatte den Fall, dass jemand eine Bahncard gekündigt hatte, um eine neue, kleinere, zu beantragen, wohl auch noch nicht gehabt. Eine telefonische Rückfrage brachte sie keinen Schritt weiter, da der Second-Level-Support für das Streiktelefon abkommandiert war. Nach Befragung eines Kollegen kam sie dann mit einem normalen Bahncard-Antrag zurück, den ich auszufüllen und “mit allen Unterlagen, also Passbild, Personalausweiskopie, natürlich auch für Ihre Frau” wieder einzureichen hätte. Schließlich musste ich für selbige auch die Zusatzkarte wieder beantragen.

Nun gut, das ging einigermaßen schnell. Dieses mal.

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Bahncard

Bequem geht’s nur in einer Richtung

Inzwischen scheint es fast nichts mehr zu geben, was man nicht auch online erledigen kann. Doch ist scheint auch fast nichts so (gut) zu sein, wie es auf den ersten Blick aussieht. So auch bei der Bahn, wo ich seit längerem mal wieder eine Bahncard beantragen musste, obwohl ich eigentlich eine habe.

Nun ist es ja nicht so, als ob ich noch nie Bahn gefahren wäre. Einige Jahre lang war ich sogar stolzer Besitzer einer Bahncard 100, weil ich fast täglich nach Frankfurt musste. Da lohnt sich die Flatrate, egal welchen Einzelpreis man dagegen rechnet. Doch nun kam der Schritt, wo ich nur noch selten fahre, wofür eine Bahncard 25 völlig ausreichend wäre.

Es klingt toll, wenn man sich an die Erfahrungen anderer Portale erinnert: Einfach reinklicken, Vertrag umstellen, und fertig. Doch Moooment! Sie wollen weniger bezahlen als vorher? Tut uns leid, das geht nicht so einfach!

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Auf dem Laufenden bleiben mit RSS-Feeds

Wozu ist RSS gut?

RSS-Logo
RSS-Logo

Mails erhalten Sie kurz nachdem sie jemand verschickt hat. Das klingt nicht nur trivial, das ist auch trivial. Darin erkennen Sie aber auch den Nachteil: Sie haben kaum noch Einfluss darauf, wann eine Mail kommt. Bei manchen Mail-Abos haben Sie die Möglichkeit, den Rhythmus zu bestimmen, bei anderen nicht. Mail ist also ein sogenanntes “Push-Verfahren”: Sie bekommen die Informationen geschickt, Sie holen sie nicht ab.

Im Gegensatz dazu kann man RSS-Feeds als “Pull-Verfahren” bezeichnen. Die Begriffe push und pull sind englisch und bedeuten “schieben” und “ziehen”, was man sich bildlich sehr gut vorstellen kann. Mails werden Ihnen vor die Füße geschoben, wann immer der “Schieber” das will. RSS-Feeds hingegen holen Sie sich ab, wann Sie das für richtig halten.

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Scriptsprachen müssen nicht schlechter sein

“Zum Programmieren braucht man eine richtige Programmiersprache. Scriptsprachen sind was für Anfänger.” Solche markanten Sprüche hört man selten, schließlich sind wir ja alle recht höflich. Aber ebenso wie “gestandene Programmierer” (das sind solche, die in C++ programmieren) über uns VB-Programmierer lächeln, so gibt es sicher auch VB-Programmierer, die über VB-Script-Programmierer lächeln.

Nun ist VB-Script sicher tatsächlich so eine dieser Sprachen, die man lieber links liegen lässt. Gegenüber “richtigen” Sprachen wir VB oder VB.Net haben sie unbestritten einige Nachteile, aber mal ehrlich … als Programmiersprache für umfangreiche Anwendungen war VB-Script doch ohnehin niemals gedacht. Meiner Ansicht nach war das nur eine Idee von Microsoft (wir erinnern uns an den Windows Scripting Host “WSH”), den allmächtigen Unix-Shell-Scripts (oh, dieser Name!) Paroli bieten zu können. Das konnten die MSDOS-Batches schließlich nie. Also ist es vielleicht doch nur dieser halbherzige Start, der dem Begriff “Scriptsprache” schon pränatal den Todesstoß versetzt hat. Und nun kommt jemand daher, und behauptet, eine Scriptsprache sei eine ernstzunehmende Alternative. Hat der sie noch alle?

Nun, Python ist durchaus eine ernstzunehmende Programmiersprache. Das wird vielleicht am ehesten dadurch deutlich, dass zwei Programme, die ich auf der AEK 14 vorgestellt habe, in Python geschrieben sind. Es sind dies die Quellcodeverwaltung Mercurial sowie die dafür sehr gute graphische Oberfläche TortoiseHg.

Es kommt einerseits auf die Sichtweise an.Andererseits natürlich auch darauf, was der Einzelne von der Programmiersprache versteht.

Es ist also nichts einfach so gut oder schlecht. Und da sind sie wieder, die Zwei Seiten der IT :-)

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Sicher ist sicher …

Wie der Postillon schreibt, benutzt “die NSA (…) offenbar winzige Kameras und Mikrophone, die bei modernen Duschköpfen serienmäßig integriert sind, um das Körperpflegeverhalten von Milliarden Menschen auszuspionieren”. In dem sehr unterhaltsamen Beitrag erfahren Sie außerdem, was Sie dagegen unternehmen können.

:-)

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