Facebook

Nach längerer Pause habe ich mich nun auch wieder dazu entschlossen, mir einen Account bei Facebook zu machen. Zur Unternehmenspräsentation (wow, wie das klingt!) gibt es auch eine „Seite“ unter der Adresse http://fb.me/juenglingedv.

Neben den unzähligen Einstellungsoptionen, durch die man sich zu Beginn unbedingt durchquälen sollte, will ich eine überaus positive Sache erwähnen, die mich angenehm überrascht hat. Facebook bietet es an, meinen PGP-Schlüssel dort zu hinterlegen. So will man die Kommunikation mit mir nur noch verschlüsselt durchführen.

Ehrlich, ich bin beeindruckt! Das hätte ich von Facebook nicht erwartet.

 

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Es kann wieder ge“flattr“t werden

Ab sofort kann mein Blog wieder ge“flattr“t werden. Das spricht sich eigentlich „gefleddert“ aus, meint aber etwas ganz anderes 🙂

Flattr ist ein sogenannter „Micropayment-Dienst“. Im Kern bieten solche Dienste eine einfache Möglichkeit, Inhalte im Web zu honorieren. Das schöne daran ist, dass jeder selbst bestimmt, wieviel Euros er im Monat investieren will. Mehr wird garantiert nicht ausgegeben.

Nehmen wir beispielsweise an, dass ich 5  € pro Monat investieren will. Diese begrenzte Menge wird dann unter allen Flattr-Klicks, die ich in dem Monat gemacht habe, zu gleichen Teilen ausgegeben. Wenn ich also 10 Seiten geflattrt habe, bekommt jeder 50 ct. Habe ich nur eine Seite gefunden, die es wert ist, bekommt diese Seite die vollen 5 € gutgeschrieben! Aber mehr als besagte 5 € werde ich pro Monat niemals ausgeben.

Sollte ich tatsächlich mal einen Monat lang nichts geflattrt haben, dann bleibt mein Guthaben unangetastet. So ist es mit meinem Account geschehen, den ich seit ein paar Jahren schlicht vergessen hatte. Aber dankenswerterweise hat Flattr mich nicht vergessen 🙂

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Unfreiwilliges Marketing für Seafile

Seafile. Ich hatte noch nie zuvor von dieser deutschen Firma gehört. Erst der Artikel bei Heise machte sie mir bekannt. Den Service, den sie anbieten, kennt man jedoch von anderen Anbietern mit bekannten Namen wie Dropbox, OneDrive oder auch Google Drive. Doch dann kam ein Finanzdienstleister auf die Idee, die Kundendaten dieser Firma haben zu wollen.

Es geht um Seafile, einen Cloudanbieter. Sie selbst beschreiben sich auf ihrer Website so:

Seafile ist eine Software für Unternehmen zum Synchronisieren und Teilen von Dateien mit Funktionen zum Arbeiten im Team. Seafile’s Fokus liegt auf der stabilen und zuverlässigen Synchronisierung von Dateien und erweiterten Sicherheitsfunktionen.

So so, Sicherheitsfunktionen. Honi soit qui mal y pense. Seit 2009 betreibt Seafile nach eigenen Angaben einen Service, der ursprünglich nur als Peer-to-Peer-Dateiaustauschdienst gedacht war. Seit 2015 existiert die deutsche Seafile GmbH in Wiesentheid.

Anfang Juni 2016 hatte Paypal, der aus ebay hervorgegangene internationale Zahlungsdienstleister, die Firma Seafile „aufgefordert, den Datenverkehr und die Daten (ihrer) Kunden auf illegale Inhalte zu überprüfen und zu überwachen“. Weiterhin wollte PayPal „detaillierte Statistiken über die Dateitypen, die (ihre) Kunden synchronisieren und teilen“ haben (Zitate sind Orginaltexte von den News der Seafile-Website). Selbst wenn also die Dateien selbst (noch?) nicht angefordert wurden, würden solche Auswertungen zu viel über die internen Strukturen eines Unternehmens verraten, das sich auf die Dienstleistung verlässt. Das kann sich niemand leisten.

Paypal ist in Luxemburg ansässig und wird nach eigenen Angaben „EU-weit als Bank geführt“. Man darf wohl annehmen, dass somit für beide Firmen EU-weites Datenschutzrecht gilt. Und wenn dieses einer Bank das Recht einräumen würde, dieser die von „mir“ (symbolisch gesprochen) treuhänderisch verwalteten Daten herauszugeben, dann würde mich das ehrlich gesagt doch sehr wundern.

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Kommentar auf der Website von Seafile

Wir erinnern uns vielleicht noch an den sehr plötzlichen Einsturz des Gebäudes „Wikileaks“? Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, war das kurz nach einer Androhung, wichtige Dokumente aus dem us-amerikanischen Bankenbereich zu veröffentlichen, als sowohl der Vergewaltigungsvorwurf gegen Julian Assange erhoben wurde, als auch Paypal erklärte, keine Zahlungen mehr an Wikileaks weiterzuleiten. Ist hier wieder mal jemand im Hintergrund am werkeln, weil ein Dienstleister aus dem Sicherheitsumfeld seine Arbeit zu gut gemacht hat? Für Verschwörungstheorien ist genügend Raum, und ich bin sicher nicht der erste, dem man Paranoia vorwirft.

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Kommentar auf der Website von Seafile

Zumindest was mich betrifft, ist dieser Kommentar richtig. Hat sich Paypal also unfreiwillig zum Werbepartner von Seafile gemacht?

Alternative Zahlungswege

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Seafile jedenfalls bietet seine Dienstleistungen vorerst kostenlos an, um weder bestehende Daten noch Kundenverbindungen zu gefährden. Und im Hintergrund suchen sie intensiv nach einer neuen Lösung. Selbstverständlich darf dieser Artikel nicht enden ohne einen Hinweis auf eine interessante Alternative zu institutionellem Geldtransfer. Der Bitcoin und seine zahlreichen Alternativen, „Altcoins“ genannt, ist vielleicht wirklich eine Chance, hier ein Gegengewicht zu der vorhandenen Marktmacht aufzubauen. Insbesondere wenn ich (wiederum rein symbolisch) befürchten muss, dass Paypal Zahlungen an mich plötzlich unmöglich macht. Und das, wie im Falle von Seafile, ohne konkrete Vorwürfe und mit Forderungen, die ein seriöses Unternehmen unmöglich erfüllen kann.

Und so geht es: Scanne mit einem Bitcoin-Client auf deinem Smartphone den nebenstehenden QR-Code und trage einen Betrag deiner Wahl ein. Der Bitcoin-Client auf dem Android erlaubt sogar die Eingabe von Euro-Werten, die dann automatisch gemäß dem aktuellen Kurs umgerechnet werden. Der Kurs schwankt allerdings noch ganz ordentlich, so dass bei aller Euphorie über den Bitcoin gewisse Spekulationsrisiken nicht verschwiegen werden sollen. Als ob das bei „realen“ Währungen nicht so wäre.

UPDATE: Heise schreibt gerade, dass Paypal die Entscheidung zurückgenommen hat. Seafile will sich aber trotzdem nach einem anderen Partner umschauen.

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Nur eine kurze Odyssee

Wie ich vor kurzem berichtet hatte, gab es mit dem Tomtom GO 6100 ein paar Probleme. Eines der wirklich wichtigen Features dieses Gerätes, nämlich die permanenten und kostenfreien Echtzeitdaten des laufenden Verkehrs funktionierten nicht, weil ich mich mit meiner eMail-Adresse nicht anmelden konnte.

Eine Anfrage an den Support ergab zunächst eine sinnlose und nicht zur Frage passende Standardantwort.  Auf meine etwas umformulierte Antwort musste der Support zugeben, keine Lösung zu haben. Die habe ich dann zwischenzeitlich selbst gefunden.

Offenbar hat Tomtom ein Problem damit, wenn man für diesen Online-Dienst eine bereits registrierte Mailadresse verwendet. Seit ich mich mit einer anderen Adresse angemeldet habe, funktioniert alles einwandfrei.

Das ist zwar eigentlich nur ein Workaround, aber immerhin komme ich nun in den Genuss der Leistung, die ich bezahlt habe.

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Von Null auf Python in 45 Minuten

Am 11. Juni 2016 werde ich auf dem Access-Stammtisch Stuttgart einen Kurzvortrag über Python halten. Bei Interesse an einer Teilnahme nimm bitte direkt mit den Veranstaltern Kontakt auf.

UPDATE: Die Anmeldeliste ist geschlossen, die Agenda steht.

Die Programmiersprache Visual Basic (VB) ist gewissermaßen die „lingua franca“ in der Microsoft-Welt. Das inzwischen in die Jahre gekommene Produkt VB6 hat seinerzeit durchaus Maßstäbe gesetzt, die es erlauben, auch heute noch von den damaligen Entwicklungen zu profitieren. Die nur geringfügig unterschiedliche Sprache Visual Basic for Applications (VBA), die in diversen Applikationen von Microsoft als Scriptsprache enthalten ist, steht dem nicht nach. Wir wollen den Blick über den Tellerrand wagen und uns mit Python 3 eine Sprache anschauen, die zwar eine etwas andere Denkweise erfordert, uns aber auch in der täglichen Arbeit mit MS Access gut unterstützen kann.

Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit zum Download der angezeigten Codebeispiele und noch einige weitere Kleinigkeiten, die euch den Einstieg hoffentlich erleichtern.

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Support-Odyssee

Es ist mal wieder so weit. Ich habe mir ein neues Gerät gekauft und es funktioniert nicht richtig. Ich wende mich an den Support des Herstellers und das leider nur allzu bekannte Prozedere nimmt seinen Lauf.

Das Tomtom GO 6100 macht einen verlockenden Eindruck. Laut Herstellerangabe verfügt es über eine ansehnliche Leistungspalette:

Das TomTom GO 6100 ist unser fortschrittlichstes GO All-in-One-Gerät. Kommen Sie schneller ans Ziel mit Lebenslang TomTom-Diensten, inklusive Karten-Updates ohne zusätzliche Kosten, TomTom Traffic-Updates und Radarkamerawarnungen. Verbinden Sie Ihr TomTom GO 6100 mit MyDrive und senden Sie Ihr Ziel an Ihr GO, bevor Sie ins Auto einsteigen. Außerdem sorgt die ins Navigationsgerät integrierte SIM-Karte dafür, dass Sie jederzeit mit diesen Diensten verbunden sind – sogar im Ausland. Und das ohne Roamingkosten!

Die kostenfreie Versorgung mit Echtzeit-Verkehrsdaten und lebenslang aktuellem Kartenmaterial ist genau das, was mich letztlich überzeugt hat. Dafür nehme ich den etwas höheren Anschaffungspreis gern in Kauf.

Kontakt 1

Am Samstag, 21.5.2016, schrieb ich die folgende Nachricht im Supportbereich von Tomtom:

Ein neu gekauftes GO 6100 bringt bei dem Versuch, die Tomtom-Dienste zu aktivieren immer folgende Fehlermeldung: „Verbindungsfehler, Dienst vorübergehend nicht verfügbar“

Ich habe die Empfehlungen aus dem Support-Link [1] beachtet, also auch Reset und 1 Stunde warten, leider ohne Erfolg. GPRS-Empfang ist laut Info-Menü vorhanden.

Was kann ich noch tun? Ist vielleicht eine gesonderte Aktivierung der eingebauten SIM-Karte erforderlich?

[1] https://de.support.tomtom.com/app/answers/detail/a_id/10322/~/warum-funktionieren-meine-tomtom-traffic%2Flive-services-nicht%3F

Ich hoffe, es ist klar geworden, dass es um das Gerät geht und nicht um den PC, dass es kein Netzwerkproblem ist und dass ich einen Reset des Gerätes bereits gemacht habe.

Antwort 1

Die Antwort des Tomtom-Mitarbeiters lässt nicht lange auf sich warten. Noch innerhalb der versprochenen 2 Werktage erhalte ich am Dienstag, 24.5.2016 gegen 13 Uhr eine Mail, bei der schon der erste Satz ein eklatantes Problem mit dem Verständnis erkennen lässt:

Sie haben uns kontaktiert, weil Sie nicht Ihr Gerät aktualisieren können.

Setzen Sie das Gerät zurück wie unter … beschrieben.

Eine LAN-Internetverbindung ist im Allgemeinen schneller und stabiler.

Die Downloadzeit hängt von der Größe der Aktualisierung sowie von der Geschwindigkeit der Internetverbindung an Ihrem Standort ab.

Sicherheitssoftware und -hardware kann zu Fehlern beim Download und/oder bei der Installation führen.

Das klingt alles stark nach Aspekten im Zusammenhang mit dem PC, worauf ich mich aber gar nicht bezogen habe. Das Verständnis für mein Problem ist im Grunde nicht vorhanden. Allenfalls kann man einen Bezug zu dem gekauften Navi herstellen, was bei dem Hersteller aber keine große Überraschung ist.

Leider ist das kein Einzelfall und vor allem nicht spezifisch für Tomtom. Oft hat man den Eindruck, dass nur wenige Worte in den ersten Support-Kontakten wirklich aufgenommen werden und dann möglichst schnell auf eine Antworttaste gedrückt wird. Vielleicht sitzt ein Stefan Raab am anderen Ende und in Wirklichkeit machte es MÖÖÖP und das Ticket war schneller geschlossen als ich eine Antwort schreiben könnte.

Kontakt 2

Nun gut, zweiter Versuch, ich formuliere es nochmal anders:

Leider hat diese Antwort absolut nichts mit meiner Frage zu tun.

Mein Problem besteht darin, dass ich beim Betrieb des Tomtom im Auto keine Verbindung zu den Tomtom-Services bekomme. Das bedeutet, dass ich keine Echtzeit-Verkehrsdaten erhalte und auch nicht auf Radarkameras hingewiesen werde. Jeder Versuch, eine Verbindung aufzubauen wird mit der Fehlermeldung „Ups, dieser Dienst steht vorübergehend nicht zur Verfügung“ beantwortet.

Hoffen wir, dass es diesmal verständlicher war. Ich melde mich.

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Git-Flow in Eclipse, Update

Man muss bedenken, dass es sich um einen „Nightly Build“ handelt. Da sind gewisse Probleme absolut verständlich. Ich habe den Eindruck, über ein paar Probleme gestolpert zu sein, aber ich kann diese im Moment in einem Minimalbeispiel nicht mehr nachvollziehen.

Ich muss übrigens jeden Tag in der Eclipse-Marketplace-Ansicht das Projekt „Gitflow Nightly“ heraussuchen und auf den Button „Installed“ klicken, um nach Updates zu suchen. Mühsam, unlogisch (was den Button betrifft), aber machbar. Immerhin ist das ja alles kostenlos, da soll man nicht meckern 🙂

Für alle Fälle ist hier der Bugtracker des Projektes.

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Git-Flow in Eclipse

Wie ich gerade feststellte, ist in Eclipse Mars.2 Version 4.5.2 unter Linux die direkte Unterstützung von Git-Flow enthalten. Damit ist es nicht mehr nötig, zwischendurch auf die Konsole zu wechseln, um einen Git-Flow-Befehl einzugeben! Hier gibt es eine Kurzanleitung (englisch).

In Windows 7 gestaltet sich das etwas schwieriger. Hier muss man im Eclipse Market Place erst noch das Projekt „Gitflow Nightly“ installieren.

Egal ob nun ein bereits existierendes Git-Repository geklont oder lokal ein neues angelegt wird, muss danach aus dem Kontextmenü des Projektes noch der Befehl „Team –> Init Git Flow“ ausgeführt werden. Hierin bestätigt man (etwas eleganter als in der Konsole mit „git flow init“) die Einstellungen:

Git Flow Init

Danach steht der Befehlssatz wie folgt im Kontextmenü an der Stelle zur Verfügung:

eclipse-git-flow

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Hg Flow

Während der Beschäftigung mit dem vor ein paar Tagen erwähnten Git-Flow kam mir die Idee, das Modell auch auf Mercurial anzuwenden.

Gut dass ich zunächst nach dem Stichwort „hg flow“ gesucht habe! So stieß ich auf das Projekt hgflow. Ich habe noch keine Erfahrung damit gesammelt, denke aber, dass es eine gute Umsetzung darstellt.

Einen ausführlichen (englischen) Text dazu gibt es im Wiki des Projektes selbst.

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Die Vorteile von Scrum und wofür es gedacht ist

Immer wenn ich versuche, jemandem Scrum zu erklären, weiß ich nicht, wo ich anfangen soll. Zu viele Dinge gehen mir durch den Kopf, aber eine gute Idee hatte ich noch nicht gefunden. Also dachte ich, ich frage mal jemanden, der sich damit auskennt: Meinen Kollegen Patrick Koglin. (-cj)

Scrum ist ein leichtgewichtiger, agiler Management-Rahmen für die Umsetzung von Projekten mit einfachen Regeln. Das Vorgehen liefert ein inkrementelles Prozessmodell. Die wesentlichen Grundzüge zeigt dieser Artikel. Er ist durch die Idee von Christoph Jüngling entstanden. Dabei stehen die Vorteile und der Einsatzort im Vordergrund.

Analyse Design Test Details

Im zweiten Teil wird eine Möglichkeit vorgestellt, einen ersten Eindruck von Scrum zu erhalten.

Starten wir direkt mit dem Schritt, der viele zum Umdenken bewegt, und tauchen anschließend in die Vorteile dieser Arbeitsweise ein.

Die Vorteile von Scrum und wofür es gedacht ist weiterlesen

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