VB- und VBA-Code-Library

RichtungsweisendDie Sprache “Visual Basic” (VB) ist lange Zeit so etwas wie ein Standard bei Microsoft gewesen. Nachdem inzwischen viele Projekte auf die Dotnet-Welt umgestellt wurden, entsteht langsam der Eindruck, das alte sei hoffnungslos überholt. Dennoch gibt es immer noch eine Reihe von Projekten, die mit VB6 laufen (ja, laufen!) und auch noch einige Zeit weiter gepflegt werden müssen.

Visual Basic ist eine Sprache, die sowohl in VB6 als auch in den MS-Office-Produkten als VBA enthalten ist. Obwohl sie im Kern über 15 Jahre alt ist, hatte sie schon damals überraschend viel zu bieten. Aus heutiger Sicht ist VB-Dotnet besser und leistungsfähiger, aber ein alter Golf, der noch fährt ist sicher besser als ein neuer Mercedes, den ich mir erstmal kaufen müsste :-)

Seit einiger Zeit durchforste ich meine alten Projekte auf der Suche nach hilfreichen Codeschnipseln, die ich selbst mal programmiert oder woanders gefunden habe. Ziel der Aktion ist, das Rad nicht immer wieder neu erfinden zu müssen. Dabei sind viele kleine Sachen herausgekommen, die ich inzwischen schon in mehreren Projekten verwendet habe. So profitiert jedes Projekt von seinen Vorgängern und für die Kunden entsteht der Vorteil, dass die Projekte nicht so lange dauern. Ich denke, das macht jeder Programmierer so.

Bevor ich es nun irgendwann doch mal schaffe, mich von diesem alten Krempel zu lösen, möchte ich die Schnipsel zusammen- und auch meinen Kollegen zur Verfügung stellen. Vollständige Programme sollte hier aber niemand erwarten, das ginge schon aus Lizenzgründen nicht. Davon abgesehen würde das niemandem nützen, denn ich entwickle immer sehr spezifisch für meine Kunden. Standardsoftware überlasse ich anderen.

Die Code-Sammlung wird auf Bitbucket unter dieser Adresse gehostet: https://bitbucket.org/juengling/vb-and-vba-code-library (Kurzlink: http://juengling.edv/vb-vba). Wer mit der Quellcodeverwaltung Mercurial arbeitet, kann sich das Repository direkt clonen. Wer keine oder eine andere Quellcodeverwaltung benutzt, kann über Downloads –> Branches –> default –> zip den jeweils letzten Stand herunterladen. Die Quellen habe ich unter die LGPL gestellt.

Public Forks sind erlaubt und Pull Requests werde ich gerne sichten und auch ernst nehmen. Selbstverständlich bleiben die Autorenbezeichnungen in den Commits erhalten.

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Online-Petition zur Netzneutralität

Die Online-Petition zur Netzneutralität (Nr. 41906) mit dem nachfolgenden Wortlaut greift den aktuellen Ansatz der Deutschen Telekom auf, die Geschwindigkeit des als “Flatrate” verkauften Internetzugang ab Erreichung eines bestimmten Downloadvolumens künstlich herabzusetzen, die eigenen Datenpakete jedoch von dieser Berechnung auszunehmen (#Drosselkom).

Ich bitte alle meine Leser, sich den Wortlaut über den oben angegeben Link genau durchzulesen und sich zu entscheiden, die Online-Petition mitzuzeichnen.

Petition 41906

Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das Internetanbieter (“Provider”) verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln. Insbesondere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienstanbieter durch diese Provider benachteiligt, künstlich verlangsamt oder gar blockiert werden dürfen.

 

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Glossary-Einträge in WordPress-Artikeln ergänzen

Um in WP ein Stichwort oder eine Abkürzung mit der Langform zu erklären, ohne den Textfluss unnötig zu unterbrechen, kann ein HTML-Trick verwendet werden:

<abbr title="Begriff in Langform">Abkürzung</abbr>

Und das Ergebnis sieht dann so aus wie oben am Beispiel von “WP” gezeigt. Bewegen Sie die Maus über das gepunktet unterstrichene Wort.

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Neue Spezies: Patent-Trolle

Wenn die Stimme bei Raumschiff Enterprise im Vorspann davon redet, “neue Welten zu entdecken, neues Leben und neue Zivilisationen”, dann sitzen wir gebannt vor dem Fernsehschirm und freuen uns darauf, dass Cpt. Kirk mal wieder einem Bösewicht den Garaus macht oder Cpt. Picard diplomatisch mit ihm verhandelt und lieber dreimal einen “Schadensbericht” anfordert als einmal zu schießen. So ändern sich die Zeiten.

Aber auch in RL (Real Life) hat sich inzwischen einiges verändert. Denn auch auf diesem Planeten haben wir eine Spezies entdeckt, die zwar nicht neu ist, uns aber dennoch erst in den letzten Jahren so richtig zu Bewusstsein gekommen ist: Patent-Trolle. Sie sind gefährlich, und sie missbrauchen das Rechtssystem für ihre dunklen Machenschaften. Joel Spolsky hat in seinem englischen Blogeintrag interessantes dazu geschrieben, was mich zu diesem kurzen Artikel inspiriert hat. Im Kern vergleicht er Patent-Trolle mit organisierter Kriminalität. Und ich finde, er hat recht.

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Sommerevent Access-Stammtisch Stuttgart

Wie ich gerade erfuhr plant der Access-Stammtisch Stuttgart auch in diesem Jahr wieder ein Sommer-Event mit einigen interessanten Vorträgen.

Als Gast des 2012er Jubiläums kann ich nur jedem Accessianer die Teilnahme empfehlen.

Details dazu gibt es auf www.access-stammtisch.de.

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SQL-Server-Blogs

Bei der Durchsicht der Statistiken dieses Blogs bin ich auf einen Referrer gestoßen, den ich kurz erwähnen möchte: SQLServerBlogs.de ist ist offenbar ein Meta-Blog. Hier laufen Artikel aus einer ganzen Reihe von Blogs zusammen, die sich allesamt mit dem Thema “SQL-Server” beschäftigen.

Wer sich also mal schnell einlesen möchte, ist hier sicher an der richtigen Stelle gelandet. Eine gute Idee und eine interessante Effizienzsteigerung!

Der Blog wird von Christoph Wille aus Österreich betrieben, der sich die Administration der Inhalte mit Alexander Zeidler teilt.

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Fotos von Nürnberg

Screenshot der Flickr-Gruppe "Nürnberg - Eine Stadt im Bild"

Screenshot der Flickr-Gruppe “Nürnberg – Eine Stadt im Bild”

Aus gegebenem Anlass, nämlich dem diesjährig einzigen Veranstaltungsort der SNEK2, möchte ich auf eine Serie wunderschöner Aufnahmen von Nürnberg bei Flickr hinweisen:

http://www.flickr.com/groups/nbgimbild/pool/

Die Fotos können auch ohne Anmeldung bei Flickr betrachtet werden.

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SNEK 2 — Die Fotos

Nun sind auch meine Fotos von der SNEK2 online, dies ist der Link: http://galerie.sehfahrten.de/f/snek2 oder auch http://juengling-edv.de/fotos-snek2.

Viel Spaß :-)

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SNEK 2

Nun ist auch der letzte Artikel von der SNEK 2 online und alle Artikel haben endlich auch Fotos und Links auf die Homepages der Autoren erhalten, wie es sich gehört :-)

Die restlichen Fotos werde ich in den nächsten Tagen zusammenstellen und zusammen mit denen der AEK 2012 dann wieder an gewohnter Stelle veröffentlichen.

Als persönliches Fazit bleibt mir, Karl Donaubauer und seinem Team für den Einsatz zu danken. Es hat wieder mal viel Spaß gemacht! Im Herbst wird dann voraussichtlich wieder eine AEK (Access-Entwickler-Konferenz) stattfinden. Das ist die Veranstaltung, mit der die ganze Reihe von “*EK”s überhaupt erst angefangen hat. Damals …

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SNEK 2 — Neuheiten in der Base Class Library, MVVM mit WPF und C# (Rainer Stropek)

Rainer Stropek

Rainer Stropek

Etwas verspätet will ich dennoch auch den letzten Redner der SNEK 2 noch erwähnen. Rainer Stropek hat sich die letzten zwei Vorträge geschnappt, was es für mich im Nachhinein etwas schwierig macht, die Themen noch auseinander zu halten. So bleibt mir im Moment neben dem Foto nur wenig zu erwähnen. Dazu gehört aber auf alle Fälle ein großes Lob, denn Rainer hat wie die anderen auch locker und kompetent vorgetragen und zumindest mir einen interessanten Aha-Effekt beschert.

Das Konzept “MVC” (Model – View – Controller) ist mir seit längerem bekannt. Ich hatte mich aber auch schon seit längerem gefragt, wieso Microsoft unbedingt von diesem etablierten Prinzip abgewichen ist und daraus “MVVM” (Model – View – Viewmodel) gemacht hat. Nach einiger Zeit tröstete ich mich damit, dass in Redmond die Uhren halt immer ein wenig anders zu gehen scheinen und manche Leute niemals mit dem zufrieden sind, was andere machen. Doch so ganz hat das wohl nicht gestimmt.

Das ViewModel ist in der microsoftigen Philosophie der Übersetzer für die Daten aus dem Model hin zur Oberfläche (View) und notfalls auch wieder zurück. Das Ziel dabei ist unter anderem die Testbarkeit losgelöst von der Oberfläche. Aber auch die Überlegung, dass Besonderheiten für die Darstellung auf der GUI im Grunde nichts mit der Business-Logik (Controller) zu tun haben, dürfte dabei Pate gestanden haben.

Das ViewModel enthält also die Logik für das User Interface, nicht jedoch die Business-Logik. Es speichert z.B. Werte in einem Puffer, da das Model dies nicht macht und die View nur die Darstellung selbst steuert. Da das ViewModel nur Logik enthält, ist es mit UnitTests testbar.

Natürlich hat Rainer noch viele andere Sachen in den 3 Stunden erzählt, aber die kann und will ich hier gar nicht alle wiedergeben. Nur eines noch, einen Test, den ich noch gar nicht kannte, hat er noch erwähnt, nämlich den SMDA-Test: Das ist der “Schau mit dem Auge”-Test.

Na, und da sag einer, man lernt nix bei den Nerds :-)

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