Etwas LaTeX gefällig?

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 \chapter{Vorwort}
 \label{chap:vorwort}
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 \section{Meine Motivation}
 \label{sec:motivation}
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Ich arbeite seit einigen Jahren mit \LaTeX\index{\LaTeX}
\footnote{Man spricht es übrigens [la'tech] aus.\index{\LaTeX!Aussprache}
Das, was [la'teks] gesprochen wird, ist das Zeugs, das man anziehen kann.}
und wundere mich immer wieder über dessen Leistungsfähigkeit. So war es
keine Frage, dass ich \LaTeX\ verwendete, als meine Tochter um Hilfe bei
der Formatierung ihres Praktikumsberichtes\index{Praktikumsbericht} bat.
Gottseidank gab es damals keine Layout-Vorgaben wie in \fref{sec:layout}
erwähnt, so dass wir uns vollständig darauf konzentrieren konnten, den
Text ansprechend zu gestalten.

Die Erkenntnisse dessen, was man zu so einer Arbeit braucht, sind nun in
dieses Beispieldokument eingeflossen. Daher sind hier einige Pakete
\index{Pakete} bereits eingebunden, die man sich sonst mehr oder weniger
mühsam hätte zusammensuchen müssen. Weiterhin habe ich mir die Mühe
gemacht, deren Anwendung an konkreten Beispielen zu demonstrieren
(\fref{chap:Beispiele}).

Wer mehr lernen will, kann sich über \LaTeX\ an unzähligen Stellen im WWW
informieren. Über das verwendete KOMA-Script\index{KOMA-Script} gibt es
sogar ein richtiges Buch \cite{KOMAscript}. Auch der Verein DANTE e.V.
\index{DANTE e.V.} \cite{dante} bietet eine Menge Hilfen an. Ein guter
Anfang dürfte ebda. die Website
\href{http://www.dante.de/tex/TeXAnfaenger.html}{Erste Schritte mit \TeX,
\LaTeX\ und Co} sein.

Bei der Verwendung einer Suchmaschine\index{Suchmaschine} wird jedoch
empfohlen, dem Suchbegriff "`latex"' noch mindestens einen weiteren
Begriff hinzuzufügen, da andernfalls die Gefahr besteht, bei dem Stoff
mit der Aussprache [la'teks] zu landen.

Der obige Text ist LaTeX-Quelltext für ein Dokument, das ich gerade veröffentlicht habe. Wie man leicht sehen kann, ist es gar nicht so schwer, sich in diese Thematik einzuarbeiten. Einiges davon kann man recht einfach erraten, wie zum Beispiel die Befehle Chapter, Section oder Footnote.

Wer will wissen, wie es mit der LaTeX-Geschichte weiter geht?

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Ist MarkDown wirklich das neue LaTeX?

Ich beschäftige mich schon seit längerem intensiv mit LaTeX und bin immer wieder aufs Neue von dessen Leistungsfähigkeit überrascht. Daher ließ mich Patricks Aussage “MarkDown ist das neue LaTeX” aufhorchen. Grund genug, sich etwas intensiver mit dem vermeintlichen Herausforderer zu beschäftigen.

Dabei geht es mir gar nicht um die Frage, wer denn nun Recht hat. Vieles dabei ist sowieso Geschmackssache, und ähnlich endlose Diskussionen wie “Linux oder Windows” oder “Nikon ist besser als Canon” etc. wollte ich nicht anzetteln. Einige schnelle Recherchen brachten zwar eine Menge Infos über verschiedene (!) MarkDown-Varianten zu Tage, doch auf Anhieb war nirgends ein Hinweis zu finden, wie man denn diese “Sprache” benutzen kann, um schöne Dokumente zu erzeugen. Und das ist es ja, was LaTeX neben vielem anderen auszeichnet: Das Ergebnis sieht ansprechend aus. So hielt ich es mit Justus Jonas, an dessen Empfehlung “Du musst tiefgründiger forschen!” sich bestimmt noch viele erinnern werden. Da kam mir der neu geschaffene “Agile Monday” gerade recht. Weiterlesen

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Lean Coffee = koffeinfreier Kaffee?

Na gut, neu ist das Prinzip sicher nicht, aber für mich war es neu, als ich vor einigen Wochen davon hörte: Lean Coffee, von mir scherzhaft mit “koffeinfreier Kaffee” übersetzt, ist eine Methode, die hilft, ein Meeting zu organisieren. Man sollte zwar meinen, dass es dazu nicht unbedingt noch eine Methode braucht. Schließlich gibt es ja landauf landab unzählige Meetings, und alle funktionieren doch. Oder? ODER?

Nein, leider nicht. Genausowenig wie ganz Gallien von den Römern besetzt ist, laufen alle Meetings effizient oder auch nur effektiv ab. Besonders wenn nicht schon von vornherein fest steht, worüber man sich unterhalten möchte. Und gerade für diese Art von Treffen kann Lean Coffee helfen. Kurz gesagt schreiben alle Teilnehmer ihre Wünsche, über was sie sprechen wollen, auf kleine Karteikarten. Dann stellen sie diese kurz vor. Anschließend gibt jeder mittels Klebepunkten oder auch mit einem Stift seine Stimme ab, wozu jeder Teilnehmer eine festgelegte Anzahl von Punkten hat. Man kann alle Punkte auf ein Thema setzen oder beliebig verteilen. Danach wird das Thema mit den meisten Punkten als erstes besprochen, dann das mit den zweitmeisten, usw. Weiterlesen

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Zugriff auf Android-Geräte via MTP mit Ubuntu

Auf Linux und ich habe ich eine gute Beschreibung für eine recht ordentliche Lösung gefunden, einen Androiden als Dateisystem in Ubuntu zu mounten.

 

 

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Führen statt kontrollieren

The shepherd and his two border collies keep an eye on any divided flock

The shepherd and his two border collies keep an eye on any divided flock

Wer schon einige Jahrzehnte im Arbeitsleben steht, hat zwangsläufig schon viele Vorgesetzte erlebt. Jeder von ihnen pflegt in der Regel einen ganz eigenen Stil, seine (oder ihre) Mitarbeiter zu führen. Auch die Moderation einer Besprechung folgt ähnlichen Regeln. Und nicht immer läuft alles glatt.

Da ist vielleicht ein Chef, der täglich ein Meeting abhält, bei dem er von jedem Mitarbeiter wissen will, was er oder sie gerade macht, wenn ja warum, wenn nein warum nicht. Dann gibt es die Arbeitsanweisungen für den Tag und so wird gefälligst gearbeitet.

Oder jemand, der zu Beginn eines Projektes eine minutiöse Planung der kommenden 6 Monate erwartet und sich dann stillschweigend darauf verlässt, dass diese Planung (die im Grunde bestenfalls eine Prognose ist), auch genauestens eingehalten wird.

Ein anderer hält zwar nur im Monatsrhythmus große Meetings ab, vergisst dabei aber, dass zwischen Statusbericht und Lösungsfindungsprozess ein Unterschied besteht. Daher laufen die Meetings oft aus dem Ruder und es wird länger diskutiert als nötig.

Auch wenn ich das hier sehr plakativ und auch ein wenig übersteigert dargestellt habe, einiges davon dürfte meinen Lesern sicher bekannt vorkommen.

Welcher Führungsstil ist der richtige?

Es ist leicht, immer nur zu meckern, doch wie macht man es richtig? Kann man überhaupt einen einzigen Führungsstil als den besten überhaupt betrachten, oder muss nicht vielmehr nach denen differenziert werden, die man führen soll? Denn wie bei den Chefs findet man auch bei Mitarbeitern sehr unterschiedliche Typen. Da gibt es die, die sich verzetteln, wenn man sie nicht an die Hand nimmt und in kleinen Schritten zum Erfolg führt. Andere empfinden dies eher als störend, denn sie haben ihre eigenen Ideen und möchten diese sehr gerne umsetzen. Dabei benötigen sie natürlich einige Informationen, wie z.B. die Kenntnis über die strategische Ausrichtung der Abteilung oder sogar des Unternehmens.

Informationen sind wichtig

Leider wird auch das oft zu wenig beachtet. “Mitarbeiter brauchen nichts zu wissen” scheint man oft zu denken. Wer viel weiß, der kann die Strategie durcheinanderbringen und vielleicht aus Ego-Gründen gegen den Chef arbeiten.

Vor einiger Zeit begann sich der Begriff des “kooperativen Führungsstils” zu etablieren. Der Gedanke, dass ein Mitarbeiter nicht nur ein dummer Befehlsempfänger ist, sondern ein denkendes Individuum, mit dem man als Vorgesetzter zusammenarbeitet, war damals sicher neu und revolutionär. Immerhin heißt es ja inzwischen auch “Mitarbeiter” und nicht mehr “Untergebener”. Leider sagt man aber auch in zunehmendem Maße “Human Resources”.

Inzwischen sind Jahrzehnte vergangen, aber manchmal hat man doch eher den Eindruck, dass Micromanagement jeder Diskussion auf Augenhöhe vorgezogen wird. Doch warum den selben Fehler nachmachen, wenn man ihn schon als Fehler erkannt hat? Warum nicht mal versuchen, es selbst als neue oder auch erfahrene Führungskraft anders zu machen?

In diesem Zusammenhang sind mir zwei Beiträge im Netz aufgefallen. Eines ist ein Video von Leonard Bernstein, der mit minimalistischen Gesten ein Orchester dirigiert. Diesen Beitrag habe ich ursprünglich im Persönlichkeits-Blog entdeckt. Das andere ist der Schäfer mit seiner Herde, den ich als Titelbild dieses Artikels ausgewählt habe.

Denn aus der Sicht eines Angestellten ist vielleicht der Chef, der vertrauensvoll und einfühlsam mit seinen Mitarbeitern umgeht, derjenige, der am ehesten dieses Vertrauen auch zurückbekommt. Das heißt nicht, dass jeden Tag ein Gruppenkuscheln angesagt ist. Aber ein offenes Auge und Ohr für die Bedürfnisse und Probleme der Kollegen bewirkt manchmal Wunder. Ja, ich habe “Kollegen” gesagt, nicht “Untergebene” und nicht “Mitarbeiter”. Warum nicht auch mal unkonventionell an diesen Punkt herangehen?

Bild: Ben Thé Man

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Befehle durch eigene ersetzen

Auch wenn VB6 inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist, kann man wie gesagt einige nette Sachen damit anstellen. Eines davon mag überraschen, aber “Function Overloading” geht tatsächlich! Und das geht so.

Mal angenommen, wir hätten an unzähligen Stellen die Funktion MsgBox verwendet, um unglücklicherweise direkt mit dem Benutzer zu kommunizieren. Angenommen ferner, wir hätten damals (manche Programme sind halt schon etwas länger in Gebrauch) noch nichts von Model-View-Controller oder auch MVVM gehört. Nehmen wir weiterhin an, dass unser Auftrag darin bestünde, die Oberfläche ungeachtet aller dummen Fehler der Vergangenheit so umzubauen, dass das Programm durch einen Kommandozeilenaufruf gestartet und gesteuert werden könnte. Und natürlich darf es fast nichts kosten.

Dann bestünde das große Problem, dass wir an vielen Stellen auf den Benutzer warten würden, der aber nicht kommt, weil er gerade schläft. Denn es ist Nacht, und die Preußen kommen auch nicht. Was also tun?

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Access-Stammtisch Hannover

Nachdem der Kasseler Access-Stammtisch sich vor einiger Zeit mangels Interesse aufgelöst hat, möchte ich auf einen Treff in der weiteren Region hinweisen. Die fast gleichnamige Veranstaltung in Hannover hat sich gerade vor wenigen Tagen zum letzten mal in diesem Jahr getroffen. Der nächste Termin ist laut Website Mitte Februar 2014 in Isernhagen. Genaueres und vor allem aktuelleres und Kontaktmöglichkeiten findet man auf der Homepage: http://accesshannover.wordpress.com/

 

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Mächtige Strings

Dass VB bzw. VBA noch keineswegs tot ist, habe ich ja auch schon einige male geschrieben. Mein Kollege Thomas Möller gehört zu denen, die sogar immer noch fleißig daran arbeiten, dass die Arbeit mit VBA noch ein kleines bisschen einfacher wird. So las ich gerade in Xing, dass er seine Klasse TM_SmartString wieder um ein paar Methoden erweitert hat. Doch wozu eine Klasse für so einen simplen Datentyp wie String machen? Das geht doch alles ganz einfach!

Stellen Sie sich vor, Sie müssen einen String daraufhin überprüfen, ob er mit einer bestimmten Zeichenfolge beginnt. Sie wollen z.B. alle Dateien eines Verzeichnisses durchgehen, aber nur solche bearbeiten, die mit “abc” beginnen. Natürlich ist das einfach: if left(dateiname, 3) = "abc" then. Und später wollen Sie prüfen, ob ein Dateiname mit “abcd” beginnt. Also kopieren Sie diesen Code und schreiben einfach ein “d” hinter das “abc”: if left(dateiname, 3) = "abcd" then. Na, Fehler erkannt?

Und genau dafür ist so eine Klasse gut: Sie nimmt uns die krude Logik ab und spart uns Stress und Arbeit: if (myString.StartsWith("abcd")) Then vermeidet nicht nur logische Fehler, es ist zugleich auch noch viel übersichtlicher und damit schneller erfassbar, wenn man fremden Code liest.

Lauter solche hilfreichen Kleinigkeiten finden Sie auf http://blog.team-moeller.de, und natürlich auch die entsprechende Klasse zum Download. Ja, wir Programmierer sind echt faule Säcke. Aber wir stehen dazu :-)

Viel Spaß mit VBA!

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Ist ein deutsches Internet eine gute Idee?

Ein Widerspruch in sich ist ja sprachlich schon lustig, zumindest solange man es nicht ernst meint. Da ist der schwarze Schimmel nur eines unter vielen gern genommen Wortspielen. Wikipedia hilft uns mit einem passenden Fachbegriff aus: Oxymoron. So klingt der dumme Begriff doch gleich etwas gebildeter.

Aber es ist zu befürchten, dass ein “Deutsches Internet” auch mit noch so viel Latein nicht so gut wegkommt. Warum ein rein deutsches Internet eine saudumme Idee ist, können wir uns schon anhand der bisherigen (!) täglichen Erfahrung ausmalen. Die Frage dazu ist ganz einfach: Welche Seiten schauen Sie sich täglich an? Sind da so populäre dabei wie die Suchmaschine Google, deren Videoportal Youtube oder weiterer Dienste wie G+, Kalender etc.? Oder die Foto-Community Flickr? Sie sehen schon, einige dieser Seiten tragen gar kein .de am Ende, so dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit existiert, dass dies keine deutschen Seiten sind.

Woran machen wir aber fest, was eine deutsche Internetseite ist und was nicht? Spielt die Domain eine Rolle, oder die Frage wo der Server steht? Muss ein .de-Server grundsätzlich in Deutschland stehen oder könnte der z.B. auch Daten von einem Server aus den USA unter deutscher Flagge anzeigen? Kristian Köhntopp hat das wunderbar in seinem Beitrag auf Golem dargelegt.

Aber ich erinnere mich dunkel, dass die Idee eines deutschen Internets nicht vollkommen neu ist. Ich glaube es war in den 90er Jahren, als besagtes germany.net (Wikipedia weiß alles) mit der Idee auftrat, deutsche Webseiten kostenfrei auszuliefern, während der Zugriff auf internationale Webseiten für eine geringe Gebühr freischaltungspflichtig war. Doch was damals aus Kostengründen geradezu revolutionär war, erscheint heute reichlich blauäugig. Wer glaubt noch in einer stark vernetzten Welt daran, dass Nationalitäten hier einen Alleingang erfolgreich durchziehen können und das von den Usern angenommen wird?

Der nächste Shitstorm steht schon in voller Blüte: #schlandnet, wir kommen :-)

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Caldens Dilemma

Leere Hallen in Calden

Die HNA zitierte am 16.10.2013 den früheren Fraport-Chef Prof. Dr. Wilhelm Bender sinngemäß mit den Worten, Geschäftsleute sollten Kassel-Calden mehr nutzen.

Interessant ist diese Aufforderung sicher unter der Annahme, dass auch hinreichend verschiedene Ziele angeflogen werden. Aber wohin soll denn eine Firma ihre Mitarbeiter zu Arbeitszwecken schicken?

Da wären im Moment nur zwei Ziele: Antalya und Palma de Mallorca. Falls ich zufällig gerade dort beruflich zu tun hätte, wäre ein Start ab Calden für mich sicher sinnvoll. Aber ich musste am letzten Wochenende zum Beispiel von Freitag bis Sonntag nach Hannover. Das Angebot von Calden war in dieser Hinsicht nicht wirklich prickelnd. Wie also soll ich als Geschäftsmann Calden nutzen, wenn es meine Ziele nicht anfliegt? Und jetzt sage bitte keiner, ich sei zu wählerisch! Ich suche mir meine Kunden nicht danach aus, ob ich von Calden aus dorthin fliegen kann. Soviel Auswahl habe ich nicht.

Da haben wir also im Vorfeld die vollmundigen Versprechungen (oder nennen wir es “Schönrechnungen”) von Passagierzahlen und nun mindestens ebenso große Forderungen, das Angebot doch bitte auch zu nutzen. Aber welches Angebot denn?

Das ist das eigentliche Dilemma. Ohne Fluggäste lohnt sich das Fliegen nicht, und ohne Flieger wird kein potentieller Fluggast in Calden Schlange stehen. Das hatte schon der Schuster Willem Voigt im “Hauptmann von Köpenick” erkannt, bevor er seinem Frust publikumswirksam Luft machte.

Wenn ick nich jemeldet bin, krieg ick keene Arbeet, und wenn ick keene Arbeet habe, da darf ick mir nich melden. (Quelle)

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