RFC 7725 schlägt HTTP-Error 451 vor

Als Ray Bradbury 1953 seinen Roman „Fahrenheit 451“ veröffentlichte, war das Internet noch nicht erfunden. Dennoch hat dieser Titel es inzwischen in das bislang modernste Kommunikationsmittel geschafft und damit eine Brücke zwischen alt und neu geschlagen, die einfach genial ist. Auch wenn der Anlass für beides eher traurig ist.

Lizenzhinweise

Eigentlich wäre es nur eine selbstverständliche Nebensache, aber manchmal muss man einfach auch darüber reden. Es ist nur fair dem Autor eines Werkes gegenüber, seine Regeln anzuerkennen, insbesondere bei gemeinfrei nutzbaren Werken, wie sie z.B. in Wikimedia zu finden sind. Nicht zuletzt durch die Entscheidung, die Betreiber aller gewerblich genutzten Websites für anderer Leute Fehler haftbar zu machen, ist eine ordentliche Verlinkung wichtig. Leider ist das — mein Eindruck — gar nicht so einfach, da scheinbar jede Creative-Commons-Lizenz ein wenig anders geartet ist. Bei der Recherche nach der korrekten Art der Verlinkung bin ich auf den Lizenzgenerator gestoßen, der dabei eineHier geht's weiter … Lizenzhinweise

Heute sind wir alle gelinkt

Seit unserer Kindheit trifft uns immer mal wieder der Vorwurf, an irgend etwas „schuld“ zu sein. Es würde mich nicht wundern, wenn das Wort „Entschuldigung“ so ziemlich das meist gehasste Wort unter Kindern wäre. Denn es wird von Kindern meist dann verlangt, wenn Erwachsene der Meinung sind, dass diese etwas falsch gemacht haben. Die Kinder sehen das erfahrungsgemäß in der Regel ganz anders. Ein wesentlicher Bestandteil unseres Rechtssystems ist aus meiner ganz persönlichen Sicht, dass ich nur für etwas bestraft werden kann, was ich selbst gemacht habe. Da hinter steckt der Begriff der Verantwortlichkeit. Ausnahmen sind das bekannte „Eltern haftenHier geht's weiter … Heute sind wir alle gelinkt

Das Urheberrecht aktualisieren

Das Interview von Bernd Graff (Süddeutsche Zeitung) mit Till Kreutzer befasst sich mit der Frage, ob wir alle „überraschend“ zu Kriminellen geworden sind, oder ob das Urheberrecht überhaupt noch zeitgemäß ist. Ich stimme Till Kreutzer zu, wenn er sagt: Es ist immer Aufgabe des Rechts gewesen, diejenigen, die das Recht beachten sollen, so zu instruieren, dass sie es beachten können. Das ist hier nicht gegeben. Will man erreichen, dass das Recht befolgt wird, muss es verständlich und angemessen sein. Sonst wird es nicht akzeptiert. Demzufolge müsste ein Gesetz, das in einer anderen Zeit mit anderen technischen Möglichkeiten die damaligen Rechte geregeltHier geht's weiter … Das Urheberrecht aktualisieren

Urheberrechtsabgabe und Kindergeld

An den Tanksäulen sieht man Aufkleber, auf denen darauf hingewiesen wird, dass von dem Literpreis ein bestimmter Betrag auf die Mineralölsteuer entfällt. Ein sicher nicht ganz unberechtigter Hinweis, dass die Mineralölgesellschaften nicht allein Schuld an den Benzinpreisen sind. Leider findet man solche Aufkleber weder auf Speicherkarten, noch auf USB-Sticks, Digitalcameras oder DVD-Brennern. Dabei wäre es sicher berechtigt, auch hier bei jeder Verwendung darauf hinzuweisen, wer an der bloßen Existenz dieser Geräte mitverdient. Denn die übliche Argumentation der GEMA ebenso wie der GEZ ist diese: Sobald das Gerät für die Anfertigung einer Kopie bzw. für den Empfang eines Programms vorhanden ist,Hier geht's weiter … Urheberrechtsabgabe und Kindergeld